th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

So klappt die Arbeit von zu Hause aus

Das Coronavirus hat die Bürowelt in Österreich auf den Kopf gestellt. Viele Betriebe haben bereits auf Telearbeit umgestellt. Hier die wichtigsten Tipps, damit der Betrieb auch im Home Office-Modus weiterlaufen kann.

Was es für das technisch perfekte Home-Office braucht: Die wichtigsten Tipps zu bewährten Gadgets, Tools und technischen Vorkehrungen sowie Förderungen, die Unternehmen die Umsetzung von Home Office-Arbeitsplätzen erleichtern.
© Antonio Guillem/Shutterstock Was es für das technisch perfekte Home-Office braucht: Die wichtigsten Tipps zu bewährten Gadgets, Tools und technischen Vorkehrungen sowie Förderungen, die Unternehmen die Umsetzung von Home Office-Arbeitsplätzen erleichtern.

WLAN Hotspots
Mitarbeiter, die von zu Hause ihren Job verrichten, brauchen nicht nur einen PC oder Laptop, sondern auch eine möglichst leistungsfähige Internetverbindung. Ist eine solche nicht vorhanden, kann mittels mobilem WLAN-Hotspot für temporäre Überbrückung gesorgt werden. Bei einigen Mobilfunkbetreibern können diese Geräte auch ausgeborgt werden.

Software für Videokonferenzen
Um sich zu Hause via Internet mit den Kollegen im Büro sprachlich auszutauschen und zeitgleich die Tastatur zu bedienen, ist ein Headset mit Mikrofon ideal. Zudem ist dafür die Installation von Programmen wie Skype oder Yahoo Messenger notwendig. Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern lassen sich mit der Software Zoom gut durchführen. Mittels Webex können Videokonferenzen, IP-Telefonie, Instant-Messaging, Dateiübertragungen und Screen-Sharing durchgeführt werden.

Remote Desktop
Der Remote Desktop dient Administratoren zur Fehlerbehebung, indem man mittels Fernzugriff den Mauszeiger bewegen oder Buchstaben und Ziffern eintippen kann. Diese Technologie kann für die Fernarbeit auch von Mitarbeitern benutzt werden, indem sie auf den PC im Büro zugreifen. Im Sinne der Datensicherheit sollte der Remote Desktop über eine verschlüsselte Verbindung (Virtual Private Network - VPN) realisiert und die Daten in Österreich gespeichert werden.

Daten synchronisieren
Wenn man von zu Hause aus arbeitet und auf Daten wie E-Mails, Office-Dateien oder wichtige Kundenkontaktdaten zugreift und diese gegebenenfalls ändert, sollte man sie auch regelmäßig mit den im Unternehmen gespeicherten Versionen synchronisieren. Abhilfe kann die Messaging-Plattform Hosted Exchange 2016 schaffen.

Vorsicht vor Phishing-Mails
Angesichts sensibler Daten sollten die Firewall und Antiviren-Programme auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Es mehren sich bereits Meldungen zu Phishing Mails oder betrügerischen Chat-Nachrichten. Diese Meldungen sollten keineswegs geöffnet, sondern sofort gelöscht werden.

Dokumente elektronisch signieren.
In manchen Unternehmen müssen wichtige Projekte von den Vorgesetzten noch schriftlich genehmigt werden. Auf Plattformen wie DocuSign können Dokumente auch elektronisch vom Handy, Laptop und anderen Geräten aus unterzeichnet werden.

Virtuelle Verwaltungstools
Digitale Aufgaben-Verwaltungstools wie beispielsweise Trello ermöglichen es den Usern, Aufgaben in Listen zu verwalten und mit Terminen, Checklisten und Anhängen zu versehen. Projektmanagement-Tools wie Trello, Asana oder Jira erleichtern nicht nur die Arbeit im Büro, es kann auch vom Home Office darauf zugegriffen werden. Dadurch können Teams übersichtlich festlegen und mitverfolgen, woran gerade gearbeitet wird, bis wann die Arbeiten erledigt werden müssen und wer wofür zuständig ist.

IT-Ressourcen erhöhen
Corona ist relativ abrupt hereingebrochen und niemand weiß genau, wie lange die Krisensituation andauern wird. Unternehmen, die derzeit durch die Abhaltung von Videokonferenzen oder erhöhtem Datentransfer temporär höhere IT-Ressourcen benötigen, könnten auf Pay-Per-Use-Modelle setzen. Dabei wird nur für jene Serverleistung bezahlt, die benötigt wird. Es gibt keine Mindestkontingente und keine Vertragsbindung.

Um Förderungen ansuchen
Durch die neue Home-Office-Förderung der Wirtschaftsagentur Wien werden kleine, mittlere und Kleinstunternehmen aus Wien dabei unterstützt, alles umzusetzen, was für die Bereitstellung von Home–Offices nötig ist. Dazu zählen:

  • die erforderliche Hardware,
  • die erforderliche Software,
  • Schnittstellen zur Unternehmens-IT-Infrastruktur
  • sowie Beratungsleistungen
Die Förderquote beträgt 75 Prozent, die maximale Fördersumme pro Unternehmen 10.000 Euro. Wenn also ein Unternehmen 10.000 Euro investiert, bekommt es 7500 Euro davon gefördert. Die Förderung kann rückwirkend ab dem 1. März 2020 online bei der Wirtschaftsagentur Wien eingereicht werden.I


Das könnte Sie auch interessieren

Eltern, Mutter, Vater, Kind, Paar, Ehepaar, Ehefrau, Ehemann, Harmonie, Geborgenheit, Sicherheit, Entspannung, Erholung, Freizeit, Zuneigung, wohnzimmer, Liebe, Erziehung, gemeinsam

Kinderbonus für Familien

Auch für Familien bedeutet die Covid-19-Krise eine außergewöhnlich schwierige Phase. Die Regierung will daher auch Familien finanziell fördern. mehr

Rettungsring, retten, Sicherheit

Härtefall-Fonds: Hilfe bei persönlicher Not

Aus diesem Fördertopf bekommen Selbstständige Geld zur Finanzierung ihrer persönlichen Lebenshaltungskosten. Dafür ist jeden Monat ein Antrag möglich. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. mehr