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So haben Ein-Personen-Unternehmen ihre IT-Sicherheit voll im Griff

Kein Unternehmen kommt ohne IT-Infrastruktur aus - auch nicht das kleinste. Doch bei ihrer IT-Sicherheit sind viele nachlässig, zeigen Studien immer wieder. Eine praktische Checkliste der Wirtschaftskammer hilft nun speziell Ein-Personen-Unternehmen (EPU).

Datensicherheit
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Ein Versicherungsmakler aus dem 3. Bezirk hat sich einen respektablen Kundenstock aufgebaut. In seinem Computer verwaltet er alle Geschäftskontakte und hält dabei die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) penibel ein. Allein: Bei der Sicherung seiner Daten ist er nachlässig. Alles ist auf einem Rechner abgespeichert, ein Backup auf einer externen Festplatte oder in einer Cloud gibt es nicht. Eines Tages kommt aus seinem Rechner nur mehr Rauch, die Hardware ist zerstört, alle Daten sind weg. Für seinen Betrieb ist das eine Katastrophe.

Dramatische Folgen drohen

Fälle wie in diesem fiktiven Beispiel gibt es zahlreich. Und in vielen Betrieben wird auch nicht nur die Sicherung der Unternehmensdaten vernachlässigt. Auch der Umgang mit Passwörtern ist oft fahrlässig, berichten Experten. Und zunehmend werde in der Öffentlichkeit gearbeitet - ohne darauf zu achten, wer einen beobachtet oder ob man sichere Internetverbindungen nutzt. Die Folgen können verheerend sein: Datenklau, Virenbefall, Betriebsspionage, geknackte Kontoverbindungen, entwendete Kundenpasswörter, Veröffentlichung vertraulicher Firmen-interna, Image- und Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit und vieles mehr.

Datenschutz
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Doch worauf sollten Unternehmen achten, wenn sie so sicher wie möglich sein wollen? Das beantwortet eine praktische Checkliste, die die Wirtschaftskammer für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) zusammengestellt hat. Anhand von 17 konkreten Fragen reist man durch die wichtigsten Themengebiete der IT-Sicherheit in kleinen Betrieben. Zu diesen Fragen gehören etwa:

  • Können IT-Probleme in Ihrem Bereich dazu führen, dass Ihren Kunden ein Schaden entsteht, z.B. durch den Verlust wichtiger Kundendaten oder das Bekanntwerden sensibler Informationen, die Ihnen zugänglich gemacht wurden?

  • Können Probleme auf Ihren IT-Geräten dazu führen, dass die IT-Infrastruktur Ihrer Kunden gefährdet wird, z.B. indem durch Ihren Computer Schadsoftware auf die Kundenrechner gelangt?

  • Gibt es Rechnungen oder wichtige Geschäftsdokumente (Verträge, Korrespondenzen), die Sie ausschließlich in Dateiform (d.h. nicht auf Papier) besitzen? Sind diese Daten vor Zerstörung oder Verfälschung geschützt, z.B. indem Sie Kopien auf CD oder DVD an einem sicheren Ort lagern?

  • Setzen Sie auf Ihrem Notebook Festplattenverschlüsselung ein?

  • Betreiben Sie zu Hause oder an Ihrem Arbeitsplatz ein WLAN-Netzwerk? Ist dieses durch den Sicherheitsstandard WPA21 und ein ausreichend langes Passwort gegen „Mitbenutzer” gesichert?

  • Betreiben Sie Ihre Geräte ohne aktivierte Firewall an ungesicherten WLAN-Verbindungen (Hotspots), z.B. am Flughafen oder in der Bahn?

Für jede Frage gibt es mehrere Antwortalternativen - je nachdem, was für den jeweiligen Betrieb am besten passt. Den Antworten sind Farben nach dem Ampelsystem zugeordnet. Das erleichtert die Einschätzung, ob in einem Bereich dringender Handlungsbedarf besteht oder man sich im sprichwörtlichen „grünen Bereich” befindet - also das Sicherheitsrisiko nur sehr gering ist.

Im „grünen Bereich” sein

Grundsätzlich sollte man bei allen Fragen im „grünen Bereich” sein, empfiehlt die Checkliste. Wo dies nicht der Fall ist, gibt es praktische Hinweise, was man konkret tun kann - also wie man zum Beispiel mit geringem Aufwand Backups durchführt oder ein sicheres Passwort wählt. Viele weiterführende Informationen finden sich dann auf der Internetseite it-safe.at, wo man die Checkliste downloaden kann. Man sollte die Liste in gedruckter Form durchgehen - das erleichtert die Übersicht über den Handlungsbedarf. Die entsprechenden Seiten pinnt man am besten gut sichtbar in die Nähe seines Computers - damit man auf IT-Sicherheit auch wirklich nicht mehr vergisst.

Nicht alles, was man für seine IT-Sicherheit tun sollte, kann man selbst; für manches braucht man IT-Profis.

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