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So funktionieren die Hilfspakete für Betriebe

Für heimische Betriebe gibt es viel Unterstützung. Einiges kann bereits in Anspruch genommen werden, wie etwa Steuerstundungen. Anderes ist noch in Ausarbeitung. Hier ein Überblick über die Hilfspakete.

Hilfspaket
© Andrey_Popov/Shutterstock

38 Milliarden Euro Hilfspaket des Bundes

Besteht aus:

  • 4 Milliarden Euro Soforthilfe
    Eine Milliarde Euro wird in Form eines Härtefonds über die WKÖ an EPU und Kleinstbetriebe ausbezahlt. Hierbei geht es um bare Zuschüsse, die individuelle Notlagen abwenden sollen. Die Beantragung ist spätestens ab kommender Woche möglich. Weitere zumindest 400 Millionen Euro stehen für das neue, spezielle Kurzarbeitmodell zur Verfügung. Der Rest der Mittel ist noch nicht fix bestimmt.

  • 9 Milliarden Euro Garantien und Haftungen
    Betriebe egal welcher Größe bekommen damit Zugang zu Bank-fnanzierungen, die durch den Bund besichert werden. Die Abwicklung erfolgt über Austria Wirtschaftsservice (aws) bzw. für Betriebe der Tourismus- und Freizeitwirtschaft über die Hotel- und Tourimusbank (ÖHT). Zwei Milliarden Euro sind für die Besicherung von Expertfinanzierungen über die Kontrollbank (ÖKB) vorgesehen. Ziel der Maßnahme ist, die Liquidität der Betriebe aufrecht zu erhalten. Es gibt bereits tausende Anträge.

  • 15 Milliarden Euro Notfallhilfe für hart getroffene Branchen
    Diese Mittel sollen für Entschädigungszahlungen an Betriebe herangezogen werden, die wegen der Corona-Krise vorübergehend schließen mussten. Die könnte etwa die Gastronomie, Teile des Einzelhandels, Dienstleister wie Friseure oder Freizeiteinrichtungen wie Fitness-Studios betreffen. Entstandene Umsatzentgänge will der Staat ausgleichen. Die Kriterien für die Vergabe werden noch erarbeitet.
  • 10 Milliarden Euro Steuerstundungen
    Die Finanz gewährt Betrieben derzeit einen sehr großzügigen und unbürokratischen Zahlungsaufschub, zudem kann man Einkommen-steuer- und Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen herabsetzen lassen. Zehntausende Betriebe haben dies bereits genutzt.

Weitere Maßnahmen auf Bundes-Ebene

Auch bei der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) sind Stundungen möglich, wenn man als Versicherter durch das Corona-Virus mit finanziellen Einbußen rechnet oder durch Erkrankung bzw. Quarantäne betroffen ist. Neben Stundungen kann man auch eine Ratenzahlung vereinbaren, die vorläufige Beitragsgrundlage herabsetzen lassen und um gänzliche oder teilweise Nachsicht der Verzugszinsen beantragen. Gleiches gilt für die Dienstgeberbeiträge zur Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK).

35 Millionen Euro Ergänzendes Wiener Hilfspaket

Besteht aus:

  • 10 Millionen Euro für besicherte Kredite
    WK Wien und Stadt Wien besichern Kredite von Unternehmen im Ausmaß von zwölf Millionen Euro zu 80 Prozent. Die Abwicklung erfolgt über die Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank (WKBG).

  • 20 Millionen Euro Notlagenfonds der WK Wien
    Direkte Zuschüsse für EPU und Kleinstbetriebe bis zehn Mitarbeitern, wenn die Betriebe durch die Corona-Krise hart getroffen wurden und vom Härtefonds des Bundes nicht unterstützt wurden.

  • 3 Millionen Euro Arbeitsstiftungen über den waff
    Förderung für Arbeitsgeberbetriebe, die vorübergehende personelle Überkapazitäten mit einer Arbeitsstiftung bewältigen wollen.

  • 2 Millionen Euro Teleworking-Förderung
    Förderungen für Betriebe, die Home Office-Arbeitsplätze für ihre Mitarbeiter einrichten. Abwicklung über die Wirtschaftsagentur Wien.

Weitere Maßnahmen auf Wiener Ebene

Wiener Sozialpartnergipfel

Gemeinsames Verständnis der Wiener Sozialpartner sowie der Stadt Wien zur Reduktion von Geschäftsmieten und zum Aussetzen von Schanigarten-Gebühren im Falle einer behördlichen Geschäftsschließung.

Aussetzung der Grundumlagen

Die WK Wien setzt die Vorschreibung der Grundumlagen 2020 vorübergehend aus.

 

 


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