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Smodics-Neumann: Endlich Fairness und Vergleichbarkeit bei Meister & Bachelor

Die Meisterprüfung wurde aufgewertet und ist laut Nationalem Qualifikationsrahmen jetzt dem Bachelor gleich gestellt

Abg.z.NR. Mag. Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der WK Wien
© ©Georges Schneider Abg.z.NR. Mag. Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der WK Wien

Dafür hatte sich die Wirtschaftskammer Wien seit Jahren eingesetzt: Die Qualifikation eines Meisters steht laut Nationalem Qualifikationsrahmen (NQR) nun auf der gleichen Bildungsstufe wie der Ingenieur oder der akademische Abschluss Bachelor - das heißt auf NQR-Stufe 6 (von insgesamt acht). „Die Meisterprüfung bekommt nun endlich die Anerkennung, die sie verdient. Damit wird eine bessere Vergleichbarkeit auf nationaler und internationaler Ebene geschaffen. Die Vergleichbarkeit der beruflichen Abschlüsse wird nun erleichtert”, begrüßt Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der WK Wien, die Gleichstellung als „Fairness im Bildungsniveau”. Mit dem NQR, der mit dem EQR (Europäischen Qualifikationsrahmen) verknüpft ist und sich somit an europaweit gültigen Richtlinien orientiert, werden Qualifikationen nach einem achtstufigen Kompetenzniveau nicht nur nach besuchten Schulen und Einrichtungen eingeordnet, sondern auch danach, welche Fähigkeiten man erworben hat.

Positives Signal für das Image der Lehre

„Die Gleichstellung ist ein positives Signal für unser international anerkanntes duales Ausbildungssystem. Und sie ist der richtige Weg, die Lehre aufzuwerten und somit die in Österreich dringend benötigten Fachkräfte der Zukunft zu sichern”, betont Smodics-Neumann. Mit der NQR-Stufe 6 wird die Bedeutung des Meisters mit all seinem handwerklichen Können klar zum Ausdruck gebracht. Eine Bedeutung, die für Wirtschaft und Arbeitsmarkt schon lange gegeben ist. „Meisterprüfungen bescheinigen höchste fachliche Kompetenz, die Fähigkeit, ein Unternehmen zu gründen und Lehrlinge auszubilden”, erklärt Smodics-Neumann.

Junge Menschen von Prüfungsgebühren befreien

Aufbauend auf der dualen Ausbildung oder nachgeholten Lehrabschlüssen müsse allerdings auch die Weiterbildung in Richtung Meisterprüfung (und auch Befähigungsprüfung) unterstützt werden. So lautet eins der Ziele in der Zukunftsvereinbarung „Für Wien” zwischen WK Wien und Stadt Wien. „Junge Menschen müssen finanziell verstärkt dabei unterstützt werden, diesen Schritt zu gehen”, sagt Smodics-Neumann. Das Ziel lautet, dass sie - analog zu Studenten - weitgehend von Vorbereitungskurs- und Prüfungsgebühren befreit werden. Gespräche dazu mit dem waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) zur Weiterentwicklung seines Bildungskontos laufen bereits.

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