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Smodics-Neumann für Wien als Standort der neuen EU- Arbeitsmarktbehörde

Wichtiger Schritt gegen Lohn- und Sozialdumping. Europäische Arbeitsmarktbehörde ermöglicht grenzübergreifende Behördenzusammenarbeit durch Austausch von Sozialversicherungsdaten.

Abg.z.NR. Mag. Maria Smodics-Neumann
© Georg Schneider

Die EU Kommission hat im März 2018 den Gesetzesvorschlag für eine europäische Arbeitsmarktbehörde, die grenzüberschreitend gegen Lohn- und Sozialdumping vorgehen soll, präsentiert. Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien und Abgeordnete zum Nationalrat sieht in Wien den optimalen Standort.

„Die Entsendungen nach Österreich steigen und bringen Wirtschaft und Arbeitsplätze unter massiven Druck. Vor allem Wien durch seine Nähe zu Osteuropa und insbesondere das Bau- und Baunebengewerbe haben gegen die Konkurrenz aus Osteuropa mit drastisch niedrigem Lohn- und Abgabenniveau das Nachsehen. Holen wir die neue EU Arbeitsmarktbehörde nach Wien, um die Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Behörden auf allen Ebenen zu stärken und grenzübergreifende Herausforderungen besser zu bewältigen.“
Maria Smodics-Neumann

Rasches Handeln erforderlich

Der Staat Österreich verliert durch nach Österreich entsendete Arbeitskräfte Einnahmen von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Den Betrieben entgehen Umsätze von rund 4,4 Milliarden Euro, während andere Länder von Wettbewerbsvorteilen durch eklatant geringere Lohnnebenkosten profitieren. Eine europäische Arbeitsmarktbehörde soll eine grenzübergreifende Behördenzusammenarbeit ermöglichen, so auch den Austausch von Sozialversicherungsdaten. „Was es jetzt braucht, ist eine rasche Entscheidung für Wien. Damit fairer Wettbewerb endlich Realität wird“, betont Smodics-Neumann.

 

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