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Silvester mit zertifizierten Feuerwerkskörpern

Die Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe fasst Fakten zu Feuerwerkskörpern als Orientierungshilfe kurz zusammen.

Feuerwerk
© Caspar Benson/fstop/Corbis

Alle im österreichischen Handel erhältlichen Feuerwerkskörper sind CE-zertifiziert. (CE steht für Conformité Européenne‚ Europäische Konformität). „Die CE-Zertifizierung garantiert Sicherheit im Umgang, eine Lärmbeschränkung auf max. 120db und die Verwendung größtenteils biologisch abbaubarer Materialien, die nach dem Abbrand im Hausmüll entsorgt werden können. Die entstehenden Rückstände in der Luft sind nicht klimawirksam und verschwinden bald nach der Immission rückstandslos“, so die Obfrau der Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe, Gerti Schmidt.

Pyrotechnik im Zeichen von Umwelt- und Tierschutz

Mit der Einführung der CE-Zertifizierung im Jahre 2010 haben sich die Auswirkungen von Feuerwerkskörpern der Kategorien F1/F2/F3 und F4, das sind Raketen und Batterien sowie professionelle Großfeuerwerke, auf Mensch, Tier und Umwelt wesentlich verbessert. Die Inhaltsstoffe sowie Chemikalien sind stark limitiert und eingeschränkt, gefährliche Schwermetalle und gesundheitsschädliche Chemikalien sind verboten. CE-zertifizierte Feuerwerkskörper bestehen hauptsächlich aus biologisch vollständig abbaubaren Materialien wie Papier, Karton und Sand oder Tonerde (60-75%) und den pyrotechnischen Sätzen (25-40%). Der Kunststoffanteil wurde auf max. 5% des Gesamt-Materials reduziert.

Verantwortung der Konsumenten

„Wichtig ist, dass die Händler die Konsumenten darauf hinweisen, die verwendeten Feuerwerksartikel nach dem Abschuss auskühlen zu lassen und im Restmüll zu entsorgen, um damit die Gemeinden zu unterstützen und den Schutz der Umwelt zu gewährleisten. Die in der Luft zurückbleibenden Partikel aus Feuerwerken bestehen überwiegend aus löslichen Salzen, sind daher wasserlöslich bzw. wasseranziehend/hygroskop und verschwinden nach der Immission rasch“, heißt weiter von der Obfrau der Fachgruppe. Die Lärmbelästigung ist gering: Feuerwerkskörper nach EU Norm und mit CE-Kennzeichnung sind lärmbeschränkt auf 120dB; dies entspricht in etwa der Lautstärke eines Folgetonhorns. Bei entsprechend rücksichtsvollem Einsatz beschränkt auf die wenigen Minuten rund um Mitternacht kann so die Beeinträchtigung der Tierwelt auf ein Mindestmaß reduziert werden, zumal gerade österreichische Produkte aus Rücksicht auf Haus- und Wildtiere immer öfter speziell auf Lärmreduzierung abgestimmt werden.Auch die Umweltbelastung durch Feinstaub und CO2 ist gering. Eine 2020 durchgeführte Evaluierung der CO2-Belastung durch den Abbrand von Feuerwerken ergab, dass der Anteil aller Feuerwerke eines Jahres lediglich 0,0001% der Gesamtemission von CO2 in Österreich ausmacht. Die ermittelte Feinstaubmenge beträgt lt. Studie 0,28% der Gesamtbelastung in Österreich, die überwiegend entstehenden PM10-Feinstaubpartikel gelten nicht als klimarelevant.

Sicherheit CE-zertifizierter und zugelassener Feuerwerkskörper

Durch die CE-Zertifizierung sind Feuerwerkskörper um ein Vielfaches sicherer geworden. Nach der Zulassungsprüfung werden die Produkte laufend durch unabhängige Institutionen überprüft. Technische Schallerzeuger der Klasse P1  (sonstige pyrotechnische Gegenstände), sogenannte Knallkörper oder Böller, sind keine zertifizierten Feuerwerke und daher verboten! Böller enthalten oft verbotene Blitzknallsätze, sie sind sehr laut und gefährlich und stellen eine große Belastung für Haus- und Wildtiere dar. Bei der Verwendung solcher Knallkörper kann es zu großen Sachschäden und sehr schweren Verletzungen kommen. Da sie nicht zu den legalen und behördlich freigegebenen und zugelassenen Feuerwerken gehören, sollten sie im Sinne der eigenen Sicherheit wie aus Umwelt- und Tierschutzgründen keinesfalls verwendet werden!

„Der Einsatz zertifizierter Feuerwerkskörper ist sicher. Die Rückstände in der Luft sind zwar sichtbarer als jene von Hausbrand oder KFZ-Verkehr, aber weitaus weniger umweltbelastend als ihre Sichtbarkeit vermuten lässt“, so Gerti Schmidt abschließend.

 

Für Rückfragen: Gerti Schmidt, Obfrau der FG: office@freizeitbetriebe-wien.at

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