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Siegreicher Biokunststoff

Verleihung Energy Globe Awards im Rahmen der Zero Emission City 2021

Gesamtsieger Energy Globe Wien 2021(v.l.n.r.) DI Johann Zimmermann - NaKu, Ute Zimmermann - NaKu, Mag. Davor Sertic, MBA - Wirtschaftskammer Wien, DI : Bernhard Wagenknecht - HBLFA Gartenbau Schönbrunn
© Florian Wieser Gesamtsieger Energy Globe Wien 2021(v.l.n.r.) DI Johann Zimmermann - NaKu, Ute Zimmermann - NaKu, Mag. Davor Sertic, MBA - Wirtschaftskammer Wien, DI : Bernhard Wagenknecht - HBLFA Gartenbau Schönbrunn

Sieben Siegerprojekte wurden bei der gestrigen Zero Emission City vor den Vorhang geholt und mit dem Energy Globe Wien Award ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um nachhaltige Projekte aus den Kategorien Erde, Wasser, Luft und Jugend sowie in den beiden Sonderkategorien "Die nachhaltige Gemeinde" und „Massiv-Ökologisch“. Gesamtsieger in Wien und gleichzeitig Sieger des Energy Globe Austria 2021 ist der NaKu Pflanzensack. Die Wirtschaftskammer Wien fungiert als Partner und lokale Ansprechstelle von Energy Globe.

NaKu Pflanzensack Kategorie Erde
Die Firma NaKu hat beim Projekt „Books for Trees“ der HBLFA Gartenbau Schönbrunn in Kenia mitgewirkt, damit die dortigen Bäume statt in Plastiksäcken in Biokunststoffsäcken kultiviert werden. Der für dieses Projekt entwickelte NaKu Pflanzensack ist vollkommen kompostierbar. Er setzt außerdem kein Mikroplastik frei, kann zusammen mit den Bäumen gepflanzt werden und gewährleistet eine dauerhafte Wasserversorgung der Wurzeln. Der Biokunststoff von NaKu besteht aus Mais.

TEX2MATKategorie Wasser
Viele Alttextilien landen auf der Deponie oder werden verbrannt. So gehen wertvolle Werkstoffressourcen verloren. Textilrecycling scheitert bisher vor allem an den Mischgeweben. Eine saubere Trennung der Materialien, die für ein sinnvolles Recycling notwendig ist, ist nur schwer möglich. In diesem Projekt arbeiten elf Partner an einem neuen Ansatz, die Materialien mit Hilfe von Enzymen zu trennen. Mittels Faseraufbereitungstechnologien und Granulierung bzw. Compoundierung werden die so wiedergewonnenen Rohstoffe verarbeitet.

Zero Waste statt Einwegmüll – Kategorie Luft
In Wien fallen jährlich 1.700.000 kg Müll aus Einwegverpackungen der Gastronomie an. Die Lösung ist ein einheitliches Mehrweg-Geschirr. Skoonu stellt Edelstahlbehälter bereit, übernimmt die Reinigung, die Logistik und den Rücklauf per Lastenfahrrad. Mittels einer App werden alle Beteiligten – bestellende Kunden, Partnerbetriebe in der Gastro und Skoonu – verbunden.

Let’sFIXitKategorie Jugend
Was hat Reparieren mit Umweltschutz und nachhaltiger Ressourcennutzung zu tun? Die von RepaNet erarbeiteten Unterrichtsunterlagen Let’sFIXit erklären, wie es geht und wollen Reparieren wieder als Teil der Alltagskultur und Lebenskompetenz etablieren. Konzipiert sind die Materialien für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahre. Sie bestehen aus inhaltlichen Modulen zu den Themen Elektro(nik)geräte, Textilien und Fahrräder sowie einer Toolbox mit Tipps für das passende Werkzeug. Wertvolle Ergänzung sind Kurzvideos mit Anleitungen zu Fahrrad-Check und Handyreparatur.

Stadt Wien bekämpft EnergiearmutKategorie Nachhaltige Gemeinde
Einen großen Anteil der monatlichen Fixkosten machen bei einkommensschwachen Haushalten die Energiekosten aus. Die MA 20 wirkt dem entgegen und schickt EnergieexpertInnen in armutsgefährdete Haushalte. Diese kommen zu ihnen nach Hause und geben direkt vor Ort Energiespartipps. Wenn nötig, werden Leuchten und alte Geräte gegen neue getauscht (z.B. Waschmaschine und Gefriergeräte) oder Geräteservices durchgeführt. Seit 2016 konnten schon 700 Beratungen durchgeführt werden.

Wohnquartier MGG22Kategorie Massiv-Ökologisch
In der Mühlgrundgasse im 22. Bezirk entstand mit dem Wohnquartier MGG22 ein von drei Architektenteams geplantes, attraktives städtebaulich-freiräumlich homogenes Ensemble mit Plätzen, Höfen und essbaren Pflanzen sowie einem großen Gemeinschaftsgarten. 100 Prozenterneuerbare Energie kombiniert mit Erdwärme und thermischer Bauteilaktivierung als Speicher führt zu kostengünstigerem Heizen und Kühlen bei geringem Primärenergieeinsatz. Das Projekt ist wegweisend für die Zukunft des Neuen Sozialen Wohnens.

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