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Sie fragen, wir antworten

Tausende Wiener Unternehmer lassen sich von den Experten der Wirtschaftskammer Wien beraten. Ein aktueller Auszug aus ihren Fragen.

Fragen/Antworten
© wkw/pippan

Steuerrecht

  • Ist man nicht verpflichtet Rechnungen in Papierform auszuhändigen, oder gilt dies nur bei Privatkunden?
    Ein Unternehmer ist berechtigt Rechnungen auszustellen. Führt er die Umsätze an einen anderen Unternehmer aus, ist er laut Umsatzsteuergesetz verpflichtet, Rechnungen auszustellen. Als Rechnungen gelten sowohl solche in Papierform als auch solche in einem elektronischen Format. Der Abrechnung mittels elektronischer Rechnung muss der Empfänger zustimmen. 
  • Muss eine PDF-Rechnung verpflichtend elektronisch signiert werden?
    Jeder Unternehmer kann selbst bestimmen, wie  er die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit des Inhalts einer elektronischen Rechnung gewährleistet. Dies kann durch versehen der Rechnung mit einer qualifizierten elektronischen Signatur oder einem qualifizierten elektronischen Sigel geschehen. In den meisten Fällen geschieht dies jedoch durch Anwendung eines innerbetrieblichen Steuerungsverfahrens, durch das ein verlässlicher Prüfpfad zwischen der Rechnung und der Leistung geschaffen wird.

Arbeitsrecht

  • Gilt das Arbeitszeitgesetz für Angehörige des Arbeitgebers?
    Nahe Angehörige des Arbeitgebers sowie für leitende Angestellte und Personen, denen maßgebliche selbständige Entscheidungsbefugnis übertragen ist, sind vom Arbeitszeitgesetz ausgenommen. Nahe Angehörige eines Arbeitgebers können im Rahmen der familienhaften Mithilfe beschäftigt werden, dann gilt das gesamte Arbeitsrecht inkl. Arbeitszeit und Kollektivverträgen für sie nicht. Werden sie als Arbeitnehmer beschäftigt, ist grundsätzlich das gesamte Arbeitsrecht anwendbar. In diesem Fall gelten allerdings seit 1. September 2018 das Arbeitszeitgesetz und das Arbeitsruhegesetz nicht mehr für folgende Personen:
    • Eltern,
    • volljährige Kinder,
    • Ehegatten,
    • eingetragene Partner, sofern sie im gemeinsamen Haushalt leben,
      Lebensgefährten, wenn seit mindestens drei Jahren ein gemeinsamer Haushalt besteht.

Die Ausnahme gilt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die gesamte Arbeitszeit aufgrund der besonderen Merkmale der Tätigkeitnicht gemessen oder im Voraus festgelegt wird, oder von diesen Arbeitnehmern hinsichtlich Lage und Dauer selbst festgelegt werden kann.

Gewerberecht

  • Benötigt man für die Durchführung von Veranstaltungen eine Gewerbeberechtigung?
    Unter den Veranstaltungsbegriff fallen Konzerte, Lesungen, Sportveranstaltungen, Feuerwerke, Straßenkunstdarbietungen, Zirkusse, Volksvergnügungen, etc. Veranstaltungen sind Landessache in Gesetzgebung und Vollziehung, unter welchen Voraussetzungen Veranstaltungen abgehalten werden dürfen, regelt jedes Bundesland autonom. Eine Gewerbeberechtigung ist zwar nicht erforderlich, eine Genehmigung für eine Dauerveranstaltung kann aber die Notwendigkeit eine Gewerbeberechtigung mit sich bringen. 
  • Wann benötigen Sachverständige oder Zertifizierungsstellen keine Gewerbeberechtigung?
    Sachverständige, die in einem Gerichts- oder Verwaltungsverfahren durch die Behörde bestellt werden, benötigen für die im Rahmen dieser Bestellung ausgeübte Gutachtertätigkeit keine Gewerbeberechtigung. Für die Tätigkeit eines Privatsachverständigen ist aber eine der jeweiligen Fachrichtung entsprechende Gewerbeberechtigung erforderlich. Für Untersuchungs- und Prüftätigkeiten ist nur dann keine Gewerbeberechtigung erforderlich, wenn es sich um eine durch Bescheid akkreditierte Prüf- Überwachungs- und Zertifizierungsstelle handelt.


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