th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Sie fragen, wir antworten

Tausende Wiener Unternehmer lassen sich von den Experten der Wirtschaftskammer Wien beraten. Ein aktueller Auszug aus ihren Fragen.

Fragen/Antworten
© wkw/pippan

Steuerrecht

  • Benötigt man eine UID-Nummer für die Teilnahme am Binnenmarkt?
    Eine Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID) ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Binnenmarkt. Allerdings wird sie meistens von Großhändlern in anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) verlangt.

  • Welche Rolle spielt die UID-Nummer bei B2B-Dienstleitungen in einem EU-Land?
    Dienstleistungen zwischen Unternehmern gelten mit wenigen Ausnahmen an dem Ort als ausgeführt, von dem aus der Leistungsempfänger sein Unternehmen betreibt. Wenn ein Kleinunternehmer Dienstleistungen an einen EU-Unternehmer erbringt, liegt der Leistungsort in der Regel im Ausland und der Umsatz unterliegt daher nicht der österreichischen Umsatzsteuer. Die Steuerschuld geht auf den ausländischen Leistungsempfänger über. Der Kleinunternehmer muss eine UID-Nummer  beantragen und eine (Netto-)Rechnung ausstellen. In Österreich scheint dieser Umsatz nicht in der Umsatzsteuervoranmeldung auf, es ist jedoch beim Finanzamt eine „Zusammenfassende Meldung” (ZM) abzugeben.

  • Kann man auch ohne Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung eine UID-Nummer beantragen?
    Ja, es besteht die Möglichkeit, ohne Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung eine UID-Nummer beim örtlich zuständigen Finanzamt zu beantragen. Dazu ist ein entsprechender Antrag (Formular U 15) zu stellen, wobei anzugeben ist, dass ausschließlich Umsätze durchgeführt werden, die zum Ausschluss vom Vorsteuerabzug führen. Auch der Grund, warum eine UID-Nummer benötigt wird, muss angegeben werden.

Wirtschaftsrecht

  • Wie formuliere ich einen Eigentumsvorbehalt?
    Der Eigentumsvorbehalt bewirkt, dass der Verkäufer auch bei Insolvenz des Käufers nach erfolgter Übergabe der verkauften Sache noch auf die Sache zugreifen kann.  Eine Formulierung zwischen Unternehmern wäre: „Der Kaufgegenstand bzw. die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundenen Kosten und Spesen in unserem Eigentum. Im Fall des auch nur teilweisen Zahlungsverzuges sind wir berechtigt, die Ware auch ohne Zustimmung des Käufers auf dessen Kosten in angemessener Art und Weise abzuholen.” Eine Formulierung, die für Konsumenten verwendet werden kann wäre: „Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum. Im Falle des Verzuges sind wir berechtigt, unsere Rechte aus dem Eigentumsvorbehalt geltend zu machen. Es wird vereinbart, dass in der Geltendmachung des Eigentumsvorbehalts kein Rücktritt vom Vertrag liegt, außer, wir erklären den Rücktritt vom Vertrag ausdrücklich.”

Arbeitsrecht

  • Wer bestimmt, wann Zeitausgleich oder ein Gleittag genommen wird?
    Ob und wann der Arbeitnehmer Zeitausgleich nimmt, ist grundsätzlich Vereinbarungssache. Bei Gleitzeit kann der Arbeitnehmer in einem vereinbarten Rahmen Beginn und Ende der Arbeit und damit auch Zeitausgleich bestimmen, etwa am Freitag früher Schluss machen. Der Spielraum kann eingeschränkt werden, indem eine Kernzeit vereinbart wird, während der der Arbeitnehmer anwesend sein muss. Eine Abwesenheit während der Kernzeit ist dann (abgesehen von Fällen der Dienstverhinderung) im Einzelfall zu vereinbaren. Die meisten Gleitzeitvereinbarungen ermöglichen Zeitausgleich in ganzen Gleittagen. Die Lage der Gleittage ist aber in der Regel zu vereinbaren, wie das auch bei Urlaubstagen üblich ist.

 

Das könnte Sie auch interessieren

  • Service
Achtung

Warnung vor falscher „Abmahnung”

Zahlreiche Unternehmer bekommen zurzeit ein Schreiben einer Firma Quadracir aus München mit dem Titel „Abmahnung nach der DSGVO”. Der Schutzverband empfiehlt keine Zahlungen zu leisten. mehr

  • Service
V.r.: WK Wien-Präsident Walter Ruck, Wiens Gärtner und Floristen-Innungsmeister Herbert Eipeldauer und Wiens Bildungsdirektor Heinrich Himmer gaben den Startschuss für die Duale Akademie.

Neue Berufsausbildung für Maturanten

Die Duale Akademie ist eine standardisierte, praxisorientierte Berufsausbildung speziell für Maturanten. Für die Wirtschaft ist sie auch eine Maßnahme gegen den Fachkräftemangel. mehr