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Sie fragen, wir antworten

Tausende Wiener Unternehmer lassen sich von den Experten der Wirtschaftskammer Wien beraten. Ein aktueller Auszug aus ihren Fragen.

Fragen/Antworten
© wkw/pippan

Steuerrecht

  • Ist jede Betriebseröffnung dem Finanzamt anzuzeigen?
    Ja, jede betriebliche Tätigkeit ist dem zuständigen Finanzamt (das ist in der Regel das Wohnsitzfinanzamt) mitzuteilen, unabhängig davon, ob mit dem Betrieb Abgabengrenzen überschritten werden und eine tatsächliche Steuerpflicht entsteht. Für die Anzeige gibt es - je nach Unternehmensform - Formulare, die auf der Homepage des Finanzamts abrufbar sind. Die Betriebseröffnung ist dem zuständigen Finanzamt innerhalb eines Monats ab Beginn der betrieblichen Tätigkeit anzuzeigen.
  • Was ist der Alleinverdienerabsetzbetrag und wem steht er zu?
    Alleinverdiener sind Steuerpflichtige mit mindestens einem Kind, die mehr als sechs Monate im Kalenderjahr verheiratet oder eingetragene Partner sind und von ihrem unbeschränkt steuerpflichtigen Ehegatten oder eingetragenen Partner nicht dauernd getrennt leben. Oder die mehr als sechs Monate mit einer unbeschränkt steuerpflichtigen Person in einer Lebensgemeinschaft leben. Der (Ehe-)Partner darf höchstens Einkünfte von 6000 Euro jährlich erzielen. Der Alleinverdienerabsetzbetrag beträgt jährlich bei einem Kind 494 Euro, bei zwei Kindern 669 Euro. Dieser Betrag erhöht sich für das dritte und jedes weitere Kind um jeweils 220 Euro jährlich.
  • Was versteht man unter Nachtarbeit und gibt es dafür Begünstigungen?
    Arbeitsrechtlich ist Nachtarbeit nach den meisten Kollektivverträgen die zwischen 20 Uhr und 6 Uhr geleistete Arbeit. Ob und in welchem Ausmaß für Nachtarbeit ein Zuschlag gebührt, bestimmt der jeweilige Kollektivvertrag. Aus steuerlicher Sicht im Sinne des Einkommensteuergesetzes gelten als Nachtarbeit alle zusammenhängenden Arbeitszeiten von mindestens drei Stunden (Blockzeit), die aufgrund betrieblicher Erfordernisse zwischen 19 Uhr und 7 Uhr erbracht werden müssen. Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit und mit diesen Arbeiten zusammenhängende Überstundenzuschläge sind gemeinsam mit ausbezahlten Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen insgesamt bis 360 Euro monatlich steuerfrei. Für Arbeitnehmer, deren Normalarbeitszeit im Lohnzahlungszeitraum aufgrund der Beschaffenheit ihrer Arbeit überwiegend zwischen 19 bis 7 Uhr liegt, erhöht sich der Freibetrag um 50 Prozent auf 540 Euro monatlich. Zusätzlich sind Zuschläge für die ersten zehn Überstunden im Monat im Ausmaß von höchstens 50 Prozent des Grundlohnes, maximal 86 monatlich, steuerfrei.

Wirtschaftsrecht

  • Darf ich Kunden per E-Mail um die Erlaubnis bitten, ihnen Werbemails zu schicken?
    Nein. Wenn es sich aber um bestehende Kundenbeziehungen handelt, ist der Newsletterversand unter folgenden Voraussetzungen, die alle vorliegen müssen, möglich: die E-Mail-Adresse des Kunden wird beim Verkauf einer Ware oder einer Dienstleistung erhoben und der Kunde erhält bei Erhebung der E-Mail-Adresse die Möglichkeit, den Empfang kostenfrei und problemlos abzulehnen und der Kunde erhält bei jeder Zusendung die Möglichkeit, den Empfang kostenfrei und problemlos abzulehnen und die Zusendung erfolgt zur Direktwerbung für eigene, ähnliche Produkte und der Kunde ist nicht in der ECG-Liste (E-Commerce-Gesetz) eingetragen.
  • Kann ich gekaufte Adressdatenbanken noch für Marketingmaßnahmen nutzen?
    Es kommt darauf an, woher Sie diese Adressen haben und ob derjenige, der Sie Ihnen verkauft hat, diese auch rechtmäßig erhalten hat und weitergeben darf. Wenn Sie die Adressen von befugten Gewerbetreibenden (Adressverlag, Direktmarketingunternehmen) erhalten haben, ist üblicherweise zu erwarten, dass die Daten genutzt werden können. Sie sollten sich das aber schriftlich bestätigen lassen.

 

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