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Sie fragen, wir antworten

Tausende Wiener Unternehmer lassen sich von den Experten der Wirtschaftskammer Wien beraten. Ein aktueller Auszug aus ihren Fragen.

Fragen/Antworten
© wkw

Elektronische Zahlung

  • Sind E-Rechnungen nur B2B oder auch B2C möglich und sinnvoll?
    Elektronische Rechnungen können nicht nur zwischen Unternehmen (b2b), sondern auch für Konsumentengeschäfte (b2c) sinnvoll sein, vor allem, wenn Unternehmer keinen physischen Kontakt zu ihren Kunden haben und eine Dienstleistung erbringen. Freilich sind hier eher PDF-Rechnungen und nicht XML-Rechnungen (Extensible Markup Language - der maschinenlesbare elektronische Standard) sinnvoll. Eine pdf-Rechnung muss keine digitale Signatur aufweisen.

  • Was ist der Unterschied zwischen Rechnungen im XML und PDF-Format?
    E-Rechnungen auf Basis von XML-Standard können beim Empfänger vollautomatisch weiterverarbeitet werden. Die automatische Weiterverarbeitung von PDF-Rechnungen kann nur über Umwege (OCR-Verfahren) erfolgen. In den überwiegenden Fällen müssen PDF-Rechnungen für die Verarbeitung vom Rechnungsempfänger nochmals händisch erfasst werden und verursachen daher zusätzliche Kosten.

  • Wie müssen XML-Rechnungen archiviert werden?
    Sowohl E-Rechnungen als auch eingescannte Papierrechnungen können auf Datenträgern aufbewahrt werden, wenn die vollständige, geordnete, inhaltsgleiche und urschriftgetreue Wiedergabe bis zum Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sieben Jahren jederzeit gewährleistet ist (WORM-Speicher sorgt für die Unveränderbarkeit von Daten).

Gewerberecht

  • Benötigt ein selbstständiger Trainer eine Gewerbeberechtigung?
    Nein, denn die Durchführung von Unterricht, Seminaren, Vorträgen, Workshops, Lehrveranstaltungen und dergleichen unterliegt nicht der Gewerbeordnung. Ob Kinder oder Erwachsene unterrichtet werden, ist für die Qualifizierung als ausgenommene Tätigkeit unerheblich.

  • Worin liegt der Unterschied zwischen Unterricht und Beratung?
    Die Beratungstätigkeit unterliegt grundsätzlich der Gewerbeordnung und darf nicht ohne die hierfür erforderliche Gewerbeberechtigung selbstständig ausgeübt werden. Von Beratung wird dann gesprochen, wenn durch Analyse der „Ist-Situation” Defizite ausgelotet und auf den individuellen Fall zugeschnittene Wissensinhalte mit einer Anleitung zu deren Umsetzung vermittelt werden. In Frage kommen z.B. die Gewerbe „Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation”, „Lebens- und Sozialberatung”, „Werbeagentur”, „PR Berater”. Werden hingegen aufgrund eines bereits vorgegebenen Schulungskonzeptes allgemeine und fachliche Lehrinhalte vermittelt, wie z.B. Kommunikationstraining, Bewerbungstraining, Verkaufstechniken etc., liegt eine Unterrichtstätigkeit vor.

Wirtschaftsrecht

  • Datenschutz-Grundverordnung: Was ist bei Baustellen-Überwachungskameras zu beachten?
    Dabei handelt es sich um Bildaufnahmen nach dem Datenschutzgesetz. Dieses regelt die Videoüberwachungen nicht explizit. Videoüberwachung ist dann zulässig, wenn sie dem Schutz von Personen und/oder Sachen auf privaten Liegenschaften, die ausschließlich von den Verantwortlichen genutzt werden, dienen. Die Aufnahmen dürfen nicht über die Liegenschaft hinausreichen. Wenn es unvermeidbar ist, darf jedoch auch die öffentliche Verkehrsfläche aufgenommen werden. Zu beachten ist, dass das Einverständnis des Grundeigentümers notwendig ist. Außerdem muss die Überwachung gekennzeichnet sein und der Verantwortliche eindeutig daraus hervorgehen. Zudem müssen die Daten nach 72 Stunden gelöscht werden. Eine Voranmeldung an die Datenschutzbehörde ist nicht notwendig.

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