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Sie fragen, wir antworten

Tausende Wiener Unternehmer lassen sich von den Experten der Wirtschaftskammer Wien beraten. Ein aktueller Auszug aus ihren Fragen.

Fragen/Antworten
© wkw/pippan

Steuerrecht

  • Was bedeutet ein Vergleich in der Lohnverrechnung?
    Bei einem Vergleich werden strittige oder zweifelhafte Rechte unter beiderseitigem Nachgeben festgelegt. Zahlungen aufgrund gerichtlicher oder außergerichtlicher Vergleiche, Bereinigungen und Nachzahlungen aufgrund von Gerichtsurteilen und Bescheiden von Verwaltungsbehörden sowie Zahlungen im Zusammenhang mit einer Kündigungsanfechtungsklage sind als Vergleichssumme zu versteuern.

  • Wozu muss ich eine Umsatzsteuerjahreserklärung abgeben
    Die Erklärung dient dazu, alle monatlichen bzw. vierteljährlichen Umsatzsteuervoranmeldungen eines Jahres zusammenzufassen und etwaige Berichtigungen durchzuführen. Jeder Unternehmer muss eine abgeben, ausgenommen sind nur Kleinunternehmer, deren Jahresumsätze 30.000 Euro nicht übersteigen und die keine Umsatzsteuer zu entrichten haben.

  • Bis wann kann ich einreichen?
    Die Einreichung muss elektronisch über das Internetportal des Finanzministeriums - Finanzonline - erledigt werden. Eine schriftliche Einreichung über das Formular U1 ist nur zulässig, wenn der Vorjahresumsatz unter 30.000 Euro war und/oder kein Internetanschluss besteht. Sie ist bis zum 30. April des Folgejahres an das Finanzamt zu übermitteln. Bei elektronischer Übermittlung verlängert sich die Frist bis zum 30. Juni des Folgejahres. Auf begründeten Antrag kann das Finanzamt die Einreichfrist verlängern. Bei verspäteter Abgabe kann ein Verspätungszuschlag bis zu zehn Prozent festgesetzt werden. Unterbleibt die Einreichung der Umsatzsteuerjahreserklärung, können Zwangsstrafen festgesetzt und eine Schätzung vorgenommen werden.

Wirtschaftsrecht

  • Was ist ein Verbrauchergeschäft?
    Verbrauchergeschäfte sind Rechtsgeschäfte zwischen einem Unternehmer, der im Rahmen seines Unternehmens den Vertrag schließt, und jemandem, für den das nicht gilt („Verbraucher” oder „Konsument”). Unternehmer nach dem (Konsumentenschutzgesetz (KschG) ist jemand, für den das Geschäft zum Betrieb seines Unternehmens gehört, dabei kommt es nicht auf eine bestimmte Betriebsgröße, ein Mindestkapital oder eine sonstige Mindestorganisation an. Juristische Personen des öffentlichen Rechts gelten immer als Unternehmer. Als betriebszugehörig gelten alle Haupt-, Hilfs- und Nebengeschäfte, die den Unternehmensinteressen dienen und nicht nur solche, die unmittelbar zum Gegenstand des Unternehmens zählen. Ein Unternehmergeschäft liegt auch vor, wenn ein Unternehmer mit einem branchenfremden Unternehmer einen Vertrag abschließt. Darüber hinaus fallen Darlehensgewährungen, Kredite an fremde Unternehmen, Beteiligungen und Betriebsausweitungen darunter.

  • Was ist mit Gründungsgeschäfte
    Geschäfte, die natürliche Personen vor Aufnahme des Betriebes ihres Unternehmens zur Schaffung der Voraussetzungen dafür tätigen, z.B. Miete von Geschäftsräumen, Anschaffung von Maschinen oder sonstigen Betriebsmitteln, gelten nicht als betriebszugehörig. 

  • Was passiert, wenn an die Stelle des Verbrauchers ein Unternehmer tritt oder umgekehrt?
    Tritt ein Unternehmer an die Stelle des Verbrauchers, bleibt das Verbrauchergeschäft mit dem ursprünglich vereinbarten Inhalt aufrecht. KSchG-widrige Klauseln werden nachträglich nicht wirksam. Dasselbe gilt, wenn ein Verbraucher an die Stelle eines Unternehmers tritt. Stehen hingegen Unternehmer nd Verbraucher einander erstmals durch eine Vertragsübernahme gegenüber, unterliegt der übernommene Vertrag dem KSchG. Bisher gültige Vertragsklauseln können dann unter Umständen ungültig werden.

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