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Sie fragen, wir antworten

Tausende Wiener Unternehmer lassen sich von den Experten der Wirtschaftskammer Wien beraten. Ein aktueller Auszug aus ihren Fragen.

Fragen/Antworten
© wkw/pippan

Datenschutz-Mitarbeiter

  • Muss ein Personalverrechner das Einverständnis zur Datenspeicherung vom jeweiligen Mitarbeiter des Auftraggebers einholen?
    Da der Personalverrechner üblicherweise auf Basis eines Auftragsverarbeitungsverhältnisses mit dem Auftraggeber (=Verantwortlichen) agiert und der Auftraggeber die Verpflichtung hat, aufgrund des Dienstverhältnisses auch entsprechend korrekt zu entlohnen, ist hierzu keine Einwilligung des jeweiligen Mitarbeiters des Auftraggebers nötig. Allerdings müssen Sie einen schriftlichen Auftragsverarbeitungsvertrag schließen, in dem u.a. auch diese Dinge geregelt sind.

  • Wie muss ich mit Daten von Bewerbern umgehen, die nicht eingestellt wurden?
    Die „Speicherbegrenzung” bedeutet, dass Daten nur solange wie erforderlich gespeichert werden dürfen. Wird ein Bewerber abgelehnt, können die personenbezogenen Daten in Form der Bewerbungsunterlagen noch sieben Monate nach der Ablehnung gespeichert werden. Argument dafür ist die Frist von sechs Monaten ab Ablehnung der Bewerbung zur Geltendmachung von Ansprüchen wegen Diskriminierung bei Bewerbungen zzgl. eines Monats für den potenziellen Klageweg. Möchte man Bewerberdaten länger speichern, ist dazu die Zustimmung des Bewerbers einzuholen.

Steuerrecht

  • Was versteht man unter „Verlustvortrag”?
    Der Verlustvortrag ist eine Sonderausgabe. Verluste können aus einer betrieblichen Tätigkeit vergangener Jahre (sofern der Verlust im Jahr seiner Entstehung nicht mit anderen positiven Einkünften gegengerechnet werden konnte) ohne zeitliche Beschränkung in zukünftige Jahre verlagert werden. Durch die Verrechnung mit positiven Einkünften eines Jahres kommt es zu einer Verminderung des steuerlich relevanten Einkommens. Zunächst sind die anderen Sonderausgaben des jeweiligen Jahres abzuziehen, dann erst wird der Verlustvortrag zu berücksichtigt. Dafür muss eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden, auch wenn z.B. im Jahr der Geltendmachung als Sonderausgabe nur Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit bezogen wurden.  Die Höhe des Verlustes resultiert aus dem Einkommensteuerbescheid der jeweiligen Verlustjahre. Verluste vorangegangener Jahre können nur dann berücksichtigt werden, wenn diese im Rahmen einer ordnungsgemäßen Buchführung bzw. Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermittelt wurden.

Registrierkassa

  • Wie funktioniert eine Kontrolle der Finanz
    Bei einer Kassennachschau wird der Prüfer wohl verlangen, einen sogenannten Nullbeleg auszudrucken und das Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) zu exportieren. Das erste ist im Prinzip ein einfacher Testbeleg (eben mit einem Artikel der 0 Euro kostet) und das zweite ein Protokoll, das die Kassa mitführt und das alle Eingaben speichert. Dieses Datenerfassungsprotokoll muss in einem speziellen Format (Jason-Datei) exportiert werden, wodurch es der Prüfer dann einfach auf seinem Kontrollrechner importieren kann. Damit kann innerhalb weniger Minuten überprüft werden, ob alle Signaturen korrekt sind und es ist auch „auf Knopfdruck” möglich, etwaige mittels „Mystery Shopping” erhaltene Belege darauf zu untersuchen, ob sie immer noch im Kassenspeicher sind.

  • Was ist zu tun, wenn ein Fehler auftritt?
    Unter gewissen Umständen (z.B. Programmfehler) kann es vorkommen, dass das Datenerfassungsprotokoll oder auch einzelne Belege nicht korrekt sind. Ein solcher Fall ist (wenn möglich direkt durch den Kassenhersteller) zu dokumentieren und im Falle einer Prüfung durch die Kontrollbehörden am Beginn der Prüfung vorzulegen. Eine Abmeldung mit darauffolgender Neuanmeldung der Kasse ist nicht notwendig, es kann mit der Kassa (nach Behebung des Problems) normal weitergearbeitet werden.

 

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