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Sie alle bringen Schwung in Wiens Wirtschaft

So facettenreich wie ihre Ideen sind auch Wiens Unternehmerinnen und Unternehmer. In der jüngsten Sprechstunde der WIENER WIRTSCHAFT erzählten sie uns von ihren Geschäftskonzepten.

Erich Kollin: „Das Schöne am ,er-stone’ ist, dass Kinder keine Anleitung benötigen, sondern einfach drauf losbasteln”.
© Gerry Frank Erich Kollin: „Das Schöne am ,er-stone’ ist, dass Kinder keine Anleitung benötigen, sondern einfach drauf losbasteln”.

Für eine Fantasie ohne Grenzen

Erich Kollin hatte eine Idee: Ein Spielzeug aus Kunststoff zu entwickeln, das das räumliche Denken und die Feinmotorik - und vor allem die uneingeschränkte Fantasie - von kleinen und großen Bastelfans fördert: „Es dauerte jedoch eine Weile, bis ich einen Wiener Betrieb fand, der die Spielsteine erst mal in kleiner Stückzahl herstellte.” Bei der Suche nach der geeigneten Produktionsstätte habe er Erstaunliches gelernt: „Zum Beispiel, dass unterschiedliche Farben bei der Produktion der Steine unterschiedlich reagieren”, erzählt Kollin. Nach der Geburtsstunde des „er-stone” und seiner Etablierung als international geschützte österreichische Marke im Jahr 2011 fand der Spielstein für Kinder ab drei Jahren rasch Zuspruch. Beim ersten Besuch einer Spielemesse war Kollin skeptisch, ob der „er-stone” gegenüber Computerspielen überhaupt eine Chance hat. „Ich war erstaunt, plötzlich waren wir an unserem kleinen Stand von Kindern und Jugendlichen umringt, die sofort drauf losbastelten und die erstaunlichsten Objekte hervor brachten.” Kindergärten und Schulen begeisterten sich rasch für den Spielstein, aber auch in der Alzheimer-Behandlung gibt es laut Kollin erfolgreiche Anwendungsbeispiele „Ob Fortbewegungsmittel, feingliedrige dreidimensionale Bauwerke, Blumen, Tiere, Möbel oder einfach Fantasiegebilde - es gibt keine Grenzen in der Kreation”, erklärt der Erfinder stolz.

Weltweit online Wissen austauschen

Alexander Pressinger ist das Mastermind der Videochat-Plattform Klickerr.
© wkw/Bock Alexander Pressinger ist das Mastermind der Videochat-Plattform Klickerr.

„Wir haben die Best Practises von vielen Plattformen in unserem Produkt integriert und legen großen Wert auf Transparenz”, sagt Alexander Pressinger. Auf seiner Plattform Klickerr kann man sich per Video-Livechat mit Menschen aus vielen Ländern zu unzähligen Themen austauschen. Wird zum Beispiel ein Native-Speaker als Sparring-Partner für das Erlernen einer Sprache gesucht? Auf Klickerr kann man fündig werden. Menschen, die dort ihr Wissen anbieten, haben ein Profil angelegt - am besten gleich verlinkt mit ihren Seiten in den Sozialen Medien. „Damit ist Klickerr eine gute Chance für Personen, die online ihr Wissen anbieten wollen, und Influencer, um ein Stück sichtbarer zu werden”, meint der Plattform-Betreiber. Benutzer der Plattform können sich auf diese Art leicht über die Anbieter informieren. Hat man gewählt, übermittelt man eine Nachricht oder die Bitte um ein Angebot. In der Regel antworten die Anbieter rasch. Wird man sich einig, wie lange die Beratung dauern wird und wieviel sie kosten soll, vereinbart man einen Video-Chat-Termin für den Wissenstransfer. Bezahlt wird im Vorhinein  Kreditkarte, nach der Beratung kann man den Anbieter bewerten - oder, wenn man gar nicht zufrieden ist, die Zahlung rückabwickeln. „Die Registrierung ist kostenlos. Nach dem gewünschten Wissen kann man in den verschiedenen Rubriken suchen, jeder Chat wird individuell vereinbart”, so Preissinger. Für das Zurverfügung stellen der Infrastruktur behält die Plattform drei Prozent des vereinbarten Kaufpreises ein. Der Chat selbst kann entweder auf dem Rechner oder am Mobiltelefon durchgeführt werden. Derzeit ist die Plattform in 18 Ländern erreichbar. 

Sie zeigt, was Social Media kann

„Psychologisches Verständnis und profundes Wissen sind die Basis meiner Arbeit. Mir ist wichtig, dass Selbstständige und Einzelunternehmer das Potenzial von Social Media erkennen und optimal für sich nutzen“, sagt Astrid Eishofer.
© picturepeople „Psychologisches Verständnis und profundes Wissen sind die Basis meiner Arbeit. Mir ist wichtig, dass Selbstständige und Einzelunternehmer das Potenzial von Social Media erkennen und optimal für sich nutzen“, sagt Astrid Eishofer.

Mangelnde Zielstrebigkeit kann man Social-Media-Expertin Astrid Eishofer wirklich nicht vorwerfen. „Ich komme aus der Gastronomie, dann habe ich ein paar Semester studiert und meinen ersten Medienjob beim Radio ergattert. Das war zwei Jahre, nachdem Google an den Start ging.” Mittlerweile profitieren Eishofers Kunden von ihren 20 Jahren Medien,- und Agenturerfahrung. „Als Online- und Video-Redakteurin waren Social Media schon fixer Bestandteil meiner Arbeit, noch bevor dieser Begriff bekannt wurde.” Eishofers Schwerpunkt liegt auf Social Media Content und Personal Branding. Je nach Bedarf stehen verschiedene Content-Packages, Schulungen oder Workshops zur Auswahl. „Im Gegensatz zu herkömmlichen Social Media Kursen stehen bei mir die individuellen Kundenbedürfnisse im Vordergrund. In meinem Blog gebe ich übrigens nützliche Tipps für Social Media Einsteiger”, sagt die Social Media-Expertin.

Sozial engagiert mit Herz und Hirn

Clemens Mayer hat in die Online-Plattform privat investiert und arbeitet „ganz nebenbei” vollzeit in einer Werbeagentur. Geld von den sozialen Organisationen anzunehmen, die präsentiert werden, lehnt der junge Werbeprofi kategorisch ab.
© Karin Schwarz Clemens Mayer hat in die Online-Plattform privat investiert und arbeitet „ganz nebenbei” vollzeit in einer Werbeagentur. Geld von den sozialen Organisationen anzunehmen, die präsentiert werden, lehnt der junge Werbeprofi kategorisch ab.

Clemens Mayer hat vor zwei Jahren geplant, sich sozial zu engagieren - das war jedoch nicht nur eine Idee, sondern er setzte sie dann auch in die Tat um. „Durch meine Erfahrung in der Werbe- und vor allem in der Online Marketing-Branche brachte ich das notwendige Know-how für meine Online-Plattform mit.” Und diese Online-Plattform ist etwas ganz Besonderes, erzählt Mayer stolz, sind darauf doch mehr als 100 verschiedene soziale Organisationen gelistet, die man - je nach Möglichkeit - mit einer Geld-, Sach-, Zeit- oder bei darauf zielenden Organisationen auch mit einer Blutspende unterstützen kann. „Darüber hinaus berichten wir auf unserem Blog über aktuelle Themen rund um die Bereiche Nachhaltigkeit und Soziales.” Die Plattform sei „eine erste Anlaufstelle für Privatpersonen und Unternehmen, die etwas zum Positiven verändern wollen und unterstützt Spender bei der Entscheidungsfindung”, so Mayer. „Wir planen darüber hinaus, ausgewählten Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, ihr soziales Engagement über unsere Kanäle vorzustellen.” Überladen will Mayer und sein Team die Online-Plattform nicht. Man wähle da schon sehr genau aus. „Es muss von der Firmenphilosophie einfach zu uns passen.”

Auf der sicheren Seite, wenn der Partner nicht zahlt

„Ich betreue Kunden, ab KMU-Größe aufwärts. Aber auch EPU, deren Überleben oft von der Bezahlung einer Rechnung abhängt, können sich an uns wenden. Das in die Versicherung investierte Geld macht hier besonders viel Sinn”, erklärt Peter Androsch.
© Nadja Nemetz „Ich betreue Kunden, ab KMU-Größe aufwärts. Aber auch EPU, deren Überleben oft von der Bezahlung einer Rechnung abhängt, können sich an uns wenden. Das in die Versicherung investierte Geld macht hier besonders viel Sinn”, erklärt Peter Androsch.

„Jede Rechnung ist bis zur vollständigen Bezahlung ein Kredit ohne Zinsen”, erklärt Peter Androsch, geschäftsführender Gesellschafter des Versicherungsmaklers Austrian Credit Insurance Counsel (A.C.I.C.). Ganz einfach erklärt: „Eine Wurstsemmel, die der Kunde im Supermarkt zur Kasse trägt, ist bis zur vollständigen Bezahlung als Kredit zu werten.” Das Geschäft von Kreditversicherern ist jedoch nicht eine Wurstsemmel, sondern wenn, dann viele mit hohem Wert. „Wir suchen als Versicherungsmakler für unsere Kunden die optimale Kreditversicherung, mit der sich Lieferanten gegen die Insolvenz oder Nichtzahlung ihrer Geschäftskunden absichern können”, so Androsch. Zwischen Businesskunden sei es nämlich üblich, dass der Lieferant zuerst die Ware ausliefert und der Kunde erst rund zehn bis 90 Tage später bezahlt. „Schlittert der Kunden vor der Bezahlung der gelieferten Ware in die Insolvenz, ist das Geld großteils bzw. zur Gänze verloren.” Die bereits gelieferte Ware wandert dann in die Konkursmasse und die offene Forderung kann nicht mehr bezahlt werden. „Und genau in diesen Fällen kommen Kreditversicherer ins Spiel.” Diese versichern darüber hinaus Vorauszahlungen, die von einem Kunden an seinen Lieferanten gezahlt wurden. „In diesem Fall besteht nämlich die Gefahr, dass der Lieferant insolvent wird, bevor er die Ware geliefert hat.” Der Markt in Österreich verteilt sich primär auf vier Kreditversicherer, herkömmliche Versicherungsgesellschaften spielen hier keine bzw. kaum eine Rolle. A.C.I.C. war Österreichs erster Kreditversicherungsmakler, darauf ist Androsch stolz: „In diesem Bereich sind wir heute führend, da wir für unsere Kunden maßgeschneidert das beste Angebot finden.”



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