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Shopping-Center öffnen ihre Pforten

Ab 2. Mai dürfen Shopping-Center-Betreiber wieder aufsperren. Wien hat 115 gewidmete Standorte, an denen Einkaufszentren Geschäftsflächen zur Verfügung stellen.

Stephan Kalteis, Center Manager Huma Eleven, Unternehmerin Marie-Louise Prinz und Joe Witke, WK Wien-Bezirksobmann für Simmering, vor dem Flugtaxi der Firma FACC, das im Huma Eleven ausgestellt war.
© wkw/Bock Stephan Kalteis, Center Manager Huma Eleven, Unternehmerin Marie-Louise Prinz und Joe Witke, WK Wien-Bezirksobmann für Simmering, vor dem Flugtaxi der Firma FACC, das im Huma Eleven ausgestellt war.

Nach den kleinen Geschäften dürfen ab Samstag auch die Einkaufszentren wieder aufsperren. „Endlich herrscht wieder gleiches Recht für alle Händler. Die Auflagen sind eine große Herausforderung und Hürde. Ein Erlebnis wird das Einkaufen noch lange nicht sein, aber es ist ein Anfang. Ich hoffe, dass die Gesundheitszahlen sich weiter gut entwickeln, damit wir Schritt für Schritt die Umsätze steigern können”, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. „In den vergangenen sechs Wochen hatten wir einen Betrieb mit einer eingeschränkten Anzahl an Shops, die die Grundversorgung abgedeckt haben.

„Wenn alle - Händler und Gastronomie - wieder aufsperren dürfen, steigt die Frequenz sicher überall. Die innerstädtischen Einkaufszentren gehören zu den wichtigen Frequenzbringern.”
Joe Witke, WK Wien-Bezirksobmann für Simmering, gibt die Hoffnung nicht auf: 

Wir haben viel Platz im Center

Ab 2. Mai sperren alle Geschäfte im Huma Eleven, außer der Gastronomie, die am 15. Mai öffnet, wieder auf”, so Center-Manager Stephan Kalteis. Shopping-Malls befolgen dieselben Regeln wie die kleinen Geschäfte, die schon seit 14. April aufmachen durften: Mitarbeiter mit Kundenkontakt sowie Kunden müssen eine mechanische Schutzvorrichtung tragen, die den Mund- und Nasenbereich gut abdeckt und vor Tröpfcheninfektion schützt (Ausnahme: Kinder unter sechs Jahren) und sämtliche Personen müssen zueinander einen Abstand von mindestens einem Meter einhalten. „Wir haben viel Platz im Center, stellen Desinfektionsmittelspender auf und haben Personal für die Reinigung aufgestockt. Zusätzliche Mitarbeiter werden dafür Sorge tragen, dass Gruppenbildung vermieden wird, und unsere Besucher auf Tragepflicht des Mund-Nasen-Schutz hinweisen”, sagt Kalteis. Huma Eleven hat alle Events vorerst abgesagt. „In erster Linie ist es wichtig, dass die Kunden sich wohl und sicher fühlen”, sagt Kalteis. Ein Rundruf unter einigen Einkaufszentren zeigt, dass alle größten Wert auf den Schutz der Kunden legen, auf ihren Webseiten darauf hinweisen und niemand eine Einschätzung wagt, wie sich die erste Woche der Öffnung gestalten wird.

Die Einkaufszentren der Stadt

  • 19 der 23 Wiener Bezirke haben Einkaufszentren. In den Bezirken 4, 8, 13 und 18 gibt es keine Einkaufszentren.
  • 1,5 Millionen Quadratmeter höchstzulässiger Gesamtnutzungsfläche stehen den Einkaufszentren zur Verfügung. Zu den 115 aktiven Standorten zählen unter anderem große Lebensmittelhändler, Einrichtungshäuser, Elektro- und Buchhändler sowie
    auch Mode- oder Schuhhändler.
  • 76.000 Quadratmeter hat das Donauzentrum. Damit ist es das größte in Wien, gefolgt von Huma Eleven, das 50.000 Quadratmeter umfasst.
  • 4.500 Quadratmeter hat die  Brigitta Passage im 20. Bezirk. Sie gehört damit zu den kleineren Einkaufszentren der Stadt. Das Gasometer im 11., die Arcade in Meidling und der Kaufpark Alt Erlaa im
    23. Bezirk sind mit rund 8000 Quadratmetern gleich groß.

 


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