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Für Wien-Die neue Seidenstraße

Alle Infos zur Initiaive der Wirtschaftskammer Wien

Titelbild Broschüre Seidenstraße
© wkw

Die neue Seidenstraße markiert einen Strategiewechsel in China. Nach Rohstoffinvestitionen in Afrika und Lateinamerika stehen für China jetzt Investitionen zur wirtschaftlichen Belebung Zentralchinas und zur Markterschließung Europas, Zentralasiens und Südostasiens durch gigantische Infrastrukturvorhaben im Fokus. Mehrere Straßen-, Schienen- und Seewege sollen einen Wirtschaftsraum von Westchina bis Mitteleuropa schaffen. Neue Öl- und Gaspipelines, Stromnetze und Internetnetzwerke sind ebenfalls ein wichtiger Teil dieser Belt & Road Initiative (BRI). Das bietet auch große Chancen für Österreich. Zum einen können heimische Unternehmen an den Infrastrukturmaßnahmen und geplanten Investitionen partizipieren, zum anderen von den dadurch neugeschaffenen Handelswegen profitieren.

Die BRI umfasst 65 Länder mit einer Bevölkerung von 4,4 Milliarden Personen.

Dies entspricht rund 70% der Weltbevölkerung. Diese Länder sind für in etwa 29% der globalen Wirtschaftsleistung verantwortlich. Dementsprechend aufwändig ist somit auch die Umsetzung dieser neuen Seidenstraße: Insgesamt könnten die Projekte der BRI bis zu 1,3 Billionen USD umfassen, damit wäre sie rund sieben Mal so umfangreich wie der Marshall-Plan. Und damit die größte Investition der Menschheitsgeschichte. Nicht zuletzt deshalb ist die Anbindung Österreichs an diese neue Seidenstraße ein essentieller Impuls für die Wirtschaft unseres Landes. Die Möglichkeit an diesen enormen infrastrukturellen Projekten durch heimisches Know-how zu partizipieren, kann zu einem game-changer für heimische Unternehmen werden. Und auch die neuen Handelswege, die durch die Infrastrukturmaßnahmen geschaffen, beziehungsweise beschleunigt werden, werden den internationalen Warenverkehr weiter verstärken und somit Österreichs Unternehmen neue Zugangswege zu bisher noch nicht erreichbaren Märkten bieten. Auch die österreichische Logistikwirtschaft könnte an der BRI - bei einer entsprechenden Anbindung an das Breitspurbahn-Netz - profitieren. Das wäre eine erhebliche Stärkung des Wirtschaftsstandorts Wien und eine Basis für künftiges Wirtschaftswachstum.


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