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Seestadt Aspern: Ziel von 20.000 Arbeitsplätzen kann nur mit raschem Bau des Lobautunnels erreicht werden

Lokalaugenschein und Spartenkonferenz in der Seestadt: Industrie-Spartenobmann Stefan Ehrlich-Adám besuchte HOERBIGER Wien.

Lokalaugenschein bei Hoerbiger Wien: Markus Digruber (li.) und Bernhard Lindner (re.) von HOERBIGER mit Stefan Ehrlich-Adám, Industrie-Spartenobmann der Wirtschaftskammer Wien.
© Florian Schrötter Lokalaugenschein bei HOERBIGER Wien: Markus Digruber (li.) und Bernhard Lindner (re.) von HOERBIGER mit Stefan Ehrlich-Adám, Industrie-Spartenobmann der Wirtschaftskammer Wien.

Die Wiener Industrie braucht Flächen für neue Aufgaben, Ideen und Produkte“, sagt Stefan Ehrlich-Adám, Industrie-Spartenobmann der WK Wien, im Rahmen der jährlichen Spartenkonferenz im neuen Standort von HOERBIGER Wien in der Seestadt Aspern. Die Seestadt zählt mit rund 240 Hektar Fläche zu den größten Stadtentwicklungsgebieten Europas und ist damit eines der wenigen wirklichen Entwicklungsgebiete für Produktion und Industrie in Wien.

Eine leistungsfähige Anbindung an das Straßennetz ist für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere internationalen Kunden sehr wichtig.
HOERBIGER

Damit sich mehr Betriebe ansiedeln, muss aber für die nötige Infrastruktur gesorgt werden: Die 20.000 Arbeitsplätze, die in der Seestadt Aspern angedacht sind, können ohne Lobautunnel nicht erreicht werden. „Für die Wiener Industrie ist das nun erteilte grüne Licht des Bundesverwaltungsgericht darum ein Grund zum Jubeln - genau wie tausende kurzfristige Arbeitsplätze während der Bauphase und 1,9 Milliarden Euro Investition durch die Asfinag, die das Wirtschaftswachstum gehörig ankurbeln“, sagt Ehrlich-Adám.

„Eine leistungsfähige Anbindung an das Straßennetz ist für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere internationalen Kunden sehr wichtig. Deshalb freuen wir uns, dass dieses notwendige Bauprojekt nach langer Planung in die Umsetzung gehen kann“, bestätigt auch die Geschäftsführung von HOERBIGER Wien die Wichtigkeit des Lobautunnels. Das international tätige Unternehmen hat im Juni 2016 seinen neuen Wiener Standort mit rund 500 Mitarbeitern in der Seestadt Aspern eröffnet und freut sich seither über jede Verbesserung der Infrastruktur. In Summe investierte der Konzern bisher rund 45 Millionen Euro in den Standort Aspern. 

Viele Investitionen, starke Auslastung

Im Zuge der Spartenkonferenz wird außerdem deutlich: Der Wiener Industrie geht es sehr gut. Eine Vielzahl an Investitionen, starke Auslastung in den Produktionen und eine positive Stimmung lassen fast keine schlechte Stimmung aufkommen. Projekte wie die Pilotfabrik im Technologiezentrum Seestadt zeigt wie modern und zukunftsorientiert die Wiener Industriebetriebe agieren. „Hier haben wir die Möglichkeit zu forschen und zu entwickeln und uns für die Anforderungen der Zukunft zu rüsten“, so Ehrlich-Adám.

Neben HOERBIGER, Opel und den weiteren Unternehmen wie ATOS vor Ort, ist die Pilotfabrik ein wichtiger Baustein für einen Technologie-Hotspot in der Seestadt.

Es gibt also fast nichts zu meckern. „Wenn wir nun auch noch in der Bildungspolitik zwei Schritte vorwärts machen und die Entbürokratisierungsvorhaben der Regierung gelingen, können wir mehr als zufrieden sein“, so Ehrlich-Adám. 

Die Wiener Industrie in Zahlen:

In Wien gibt es rund 600 Industriebetriebe mit etwas mehr als 40.000 Mitarbeitern. Sie sichern in Summe (direkte und indirekte Arbeitsplätze) über 140.000 Jobs im servoindustriellen Bereich ab und bilden 900 Lehrlinge aus. Jährlich produziert die Wiener Industrie Waren im Wert von über 22 Milliarden Euro und tätigt Investitionen in Forschung und Entwicklung im Wert von 1 Milliarde Euro

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