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Schulbeginn bringt dem Wiener Handel 71,5 Millionen Euro Umsatz

Aktuelle SOZAB-Studie im Auftrag der WKW: Rund ein Viertel der Wiener gibt heuer durchschnittlich 160 Euro für Schul- und Unisachen aus - Stationärer Fachhandel beim Kauf von Schulsachen erste Wahl

Wiener Handels-Obfrau Margarete Gumprecht: Stationärer Fachhandel beim Kauf von Schulsachen erste Wahl.
© Florian Wieser Wie sich die Corona-Krise aber letztlich auf den Wiener Lehrstellenmarkt auswirken wird, ist noch nicht abzusehen. Fest steht: Ausbildungsbetriebe brauchen jetzt volle Unterstützung, um ihre wichtige Arbeit fortsetzen zu können.

Lernen statt Sonne und Freibad heißt es ab 7. September wieder für hunderttausende Wiener Schülerinnen und Schüler. Nicht nur für die Kinder und Jugendlichen aufregend: „Für den Papier-, Büro- und Schreibwarenhandel ist der Schulstart eine der heißesten Phasen des Jahres. Die Branche setzt in dieser Zeit rund die Hälfte des Jahresumsatzes um“, erklärt Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel der Wirtschaftskammer ) Wien. Laut einer aktuellen SOZAB-Studie im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien wird zum Beginn des heurigen Schuljahres in der Bundeshauptstadt ein Umsatz von rund 71,5 Millionen Euro für den Wiener Handel prognostiziert.

Damit der Start in das neue Schuljahr perfekt gelingt, deckt sich rund ein Viertel der befragten Personen mit Schulartikeln ein.

„Die durchschnittlichen Ausgaben der Wienerinnen und Wiener, die für den Schulstart einkaufen gehen, liegen somit bei 163 Euro. Besonders bei den Erstklässlern und Volksschulkindern wird nicht gespart: Über 50 Prozent der Einkäufe fallen auf die Kleinsten. "
Margarete Gumprecht

Topseller: Vor allem Schreibwaren landen im Einkaufswagen

Besonders Schulhefte (75 Prozent), Schreibgeräte (74 Prozent), Blöcke und Papier (58 Prozent), Mappen (45 Prozent) oder Bastel- und Malutensilien (30 Prozent) landen im Einkaufswagen. Auch Schultaschen oder Federpennale sowie Kleidung (40 Prozent) werden gekauft. Jeder Zehnte besorgt ein gesamtes Outfit (inklusive Schuhe, Jacke, etc.). Immerhin knapp zehn Prozent kaufen anlässlich des Schul- und Studienbeginns ein neues Notebook oder ein Tablet. Aber auch Schultüten bzw. Süßigkeiten werden zum Schulstart gerne gekauft (8 Prozent).

Stationärer Fachhandel punktet

„Besonders erfreulich ist, dass die große Mehrheit - über drei Viertel - der Wienerinnen und Wiener die Schulartikel ausschließlich im Geschäft vor Ort kauft. Unsere Geschäfte bieten alle wichtigen Utensilien und helfen fachkundig. Das wissen die Kundinnen und Kunden auch in Corona-Zeiten zu schätzen“, so Gumprecht. Zu den wichtigsten Motiven für den Einkauf im stationären Handel zählen, dass die Produkte direkt angesehen werden können (63 Prozent) und sofort verfügbar sind (42 Prozent). 17 Prozent genießen das Einkaufen vor Ort und das Shoppingerlebnis und 14 Prozent schätzen den persönlichen Service und die Beratung. Über 60 Prozent der Befragten geben an, dass Sie die Produkte für den Schulstart im Papierfachhandel kaufen. Ein Drittel der Befragten besorgt die Produkte beim Diskonter und ein Fünftel greift bei den Handelsketten zu.

Qualität steht vor Preis

Für mehr als die Hälfte der Käufer ist die Qualität der Schulartikel ein entscheidendes Kauf-Kriterium. Für ein Drittel spielt der Preis eine wichtige Rolle. Aber auch umweltbewusste Produkte sind für die Käufer relevant.

Quelle: Repräsentative Befragung von 500 Wienerinnen und Wienern durch das Institut SOZAB (August 2020)

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