th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Schmid: Mit vollem Einsatz für die Branche

Intensives Lobbying, verstärkte Markt-Verifizierung und Fairplay, Initiativen gegen den Fachkräftemangel, Entbürokratisierung - das sind nur einige Punkte auf der Agenda des neuen Hotellerie-Obmanns Dominic Schmid.

Dominic Schmid
© Florian Wieser

Stillstand ist definitiv nicht Dominic Schmids Sache: „Ich habe die Gastgewerbefachschule am Judenplatz besucht und die Ausbildung 1991 abgeschlossen. Dann wollte ich ins Ausland und habe dort mehrere Jahre lang Erfahrungen gesammelt”, erzählt der neue Obmann der Fachgruppe Hotellerie der Wirtschafskammer Wien und Nachfolger von Andrea Steinleitner. „Ich kann auf der Arbeit meiner Vorgängerin wunderbar aufbauen und sie weiterführen. Daher auch nochmals einen herzlichen Dank an Andrea Steinleitner”, freut sich Schmid.

„Nur wer mutig ist, wird gehört.”
Dominic Schmid, Obmann Hotellerie

Den Bereich Tourismus habe er übrigens von unterschiedlichen Seiten kennengelernt und dabei viel gelernt: „Egal ob in der Küche, im Service, Verkauf oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Diese Vielseitigkeit war mir wichtig, um ein umfassendes Bild von den Branchenthemen zu bekommen.” Intensives Lobbying ist für Schmid ein wichtiger Grundstein seiner Arbeit: „Bei der PSD2-Regelung konnten wir auch für unsere Hotelbetriebe eine Übergangsregelung bis Ende 2020 erreichen”, freut sich Schmid. Denn da in der Hotellerie mittlerweile ein Großteil der Zahlungen online erfolgt, war es enorm wichtig, dass ausreichend Zeit für notwendige Adaptierungen bleibt. Zu wissen, „wo die Mitglieder der Schuh drückt”, ist für Schmid das A und O seiner Arbeit. „Bei Mitgliederveranstaltungen erfahren wir am schnellsten, wofür wir uns einsetzen müssen.” Schon lange waren flexible Arbeitszeiten ein großer Wunsch der Branche, der Zwölf-Stunden-Tag somit eine „enorme Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Betrieb und Mitarbeiter.” In Bezug auf die Mitarbeitersituation setzt sich Schmid darüber hinaus für die Optimierung der Rot-Weiß-Rot-Card ein: „Ein wichtiger Schritt, um dem Fachkräftemangel in der Branche entschieden entgegen zu wirken.”

Multifunktionshalle und Eventboards

Ein weiteres Keyword für den Obmann ist „Tourismusmanagement”. Dazu gehöre z.B. die Multifunktionshalle und die Installierung eines Eventboards, das große Events nach Wien holt, um die Bundeshauptstadt so in ihrer Position als Tourismusmagnet zu stärken. Darüber hinaus sei es auch wichtig, einen Schwerpunkt auf Qualitätstourismus zu legen, indem z.B. die Tourismusströme von den üblichen Hot-Spots weg gelenkt werden. Ein weiteres Anliegen der Branche sei auch noch immer die Umsetzung von Tourismuszonen mit Sonntagsöffnung. Ein Dorn im Auge sind für Schmid nach wie vor die Online-Buchungsplattformen wie Airbnb, „da muss endlich eine automatische Datenübertragung erfolgen”. Weiters könne es nicht sein, dass diverse OTA (Online Travel Agencies)-Plattformen „hinterrücks billigere Nächtigungsmöglichkeiten anbieten können als unsere Betriebe”.

Etwas für unsere Mitgliedsbetriebe bewegen

Weitere Ziele sind für Schmid die Reduzierung der Auflagen und steuerliche Entlastungen, z.B. bei den Lohnnebenkosten sowie eine kürzere Abschreibungsdauer, damit mehr Investitionen getätigt werden. „Langeweilig wird mir sicher nicht, aber ich will etwas für unsere Mitgliedsbetriebe bewegen. Und nur wer mutig ist, wird gehört”, betont Schmid.

Das könnte Sie auch interessieren

Rainer Pawlick

Pawlick: Baumeister braucht Experten-Image

Die Wiener Bauinnung will den Baumeister als Experten für alle Bau-Fragen positionieren - vor allem bei den Entscheidungsträgern der öffentlichen Hand, sagt Innungsmeister Rainer Pawlick. mehr

Walter Ruck

Steuerreform: Großer Erfolg für Unternehmer

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer mehr

Gremialobmann Walter Krammer

Krammer: „Man muss die Branche von innen kennen”

Von der Rechtsberatung bis zum Branchenlobbying: Das Gremium der Handelsagenten ist immer nah an seinen Mitgliedern dran, sagt der Wiener Branchenobmann Walter Krammer. mehr