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Schmid zu Airbnb: Regeln konsequent umsetzen

Hotellerieobmann Dominic Schmid begrüßt die Pläne der neuen Regierung, härtere Regeln für Online-Buchungsplattformen wie Airbnb & Co. aufzustellen. 

Dominic Schmid
© Florian Wieser

Immer wieder umschiffen Buchungsplattformen wie Airbnb bestehende Regeln, wie etwa die seit Anfang des Jahres geltende Aufzeichnungspflicht. „Die Aufzeichnungspflicht war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir haben immer wieder gefordert, dass Anbieter auf z.B. Airbnb die gleichen Abgaben wie Ortstaxen und Steuern zahlen müssen wie Hotelleriebetriebe”, erklärt Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie der Wirtschaftskammer Wien. Allerdings geht die Aufzeichnungspflicht nicht weit genug, so Schmid weiter. Die nun im Regierungsprogramm aufgenommene Registrierungspflicht sei endlich eine Handhabe, um dem Wildwuchs an privaten Zimmervermietungen in den Griff zu bekommen.

"Der Einsatz hat sich gelohnt. Unsere Forderungen wurden in das Regierungsprogramm aufgenommen.”
Dominic Schmid, Hotellerieobmann

Die Aufzeichnungs- und Informationspflicht bedeutet, dass Online-Buchungsplattformen seit 1. Jänner 2020 für die Abgabenerhebung relevante Informationen hinsichtlich jener Beherbergungsumsätze, die über ihre Plattformen erbracht werden, aufzeichnen. Auf Verlangen der Finanzbehörde müssen sie diese elektronisch übermitteln. „Unsere Forderung lautet, dass auch eine Registrierungspflicht der touristischen Vermieter gesetzlich verankert werden muss, bevor sie z.B. auf Airbnb werben dürfen”, erklärt Schmid. Nur die Kombination der Aufzeichnungs- und Registrierungspflicht führt dazu, dass am Markt endlich ein fairer Wettbewerb entstehen kann.

Stadt fehlen Wohnungn

„Auf der einen Seite fehlen der Stadt Wohnungen, auf der anderen Seite können in einem nicht registrierten Bereich Geschäfte zu Dumping-Preisen gemacht werden”, betont Schmid. Hauptbenachteiligt seien hier kleinere Hotelleriebetriebe, die aufgrund dieser Situation teilweise um ihre Existenz fürchte müssen, gibt Schmid zu bedenken. Aus diesem Grund sei es ein wichtiger Schritt, dass die Forderungen der WK Wien nun Eingang in das Regierungsprogramm gefunden haben. „Wir freuen uns, dass sich unser langjähriger Einsatz gelohnt hat, und hoffen, dass die Regierung ihre härteren Regeln in Bezug auf Online-Buchungsplattformen zügig in die Tat umsetzt”, so Schmid.

 

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