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Schaumweinsteuer sorgt für Katerstimmung

Tag des Sekts am 22. Oktober-Wettbewerbsverzerrung wegen Schaumweinsteuer bringt massiven Nachteil für heimische Produkte.

© Studio/SoFood/Corbis
In Österreich werden pro Jahr 24 Millionen Flaschen Sekt konsumiert, das entspricht 18 Millionen Liter,  168 Millionen Gläsern oder sehr grob geschätzten 1920 Billionen Blubberbläschen. Da steigt doch gleich die (Sekt-)Laune für den Tag des Sekts am 22. Oktober. Katerstimmung herrscht allerdings in Bezug auf die seit 2014 bestehende Schaumweinsteuer. 
„Unsere heimischen Produkte haben dadurch einen extremen Wettbewerbsnachteil. Gleichzeitig hat der Staat nichts davon außer einer Vorzeige-Luxussteuer die de facto kaum etwas in die Kasse spült.“
Ernst Polsterer-Kattus, Sprecher der Sektindustrie in der WK Wien

Ausländische Produzenten von Prosecco und Frizzante sind von Steuer nicht betroffen

Durch die Einführung der Schaumweinsteuer muss man pro 0,75-Liter-Flasche heimischen Sekts 90 Cent mehr zu bezahlen. Das entspricht einer Preiserhöhung von rund 25 Prozent, bezogen auf den Durchschnittswert einer Flasche Sekt im Supermarkt. Ausländische Produzenten von Prosecco und Frizzante sind von der Steuer allerdings nicht betroffen. Betroffen sind viel mehr die rund 150 österreichischen Sekt-Produzenten, von denen zehn in Wien beheimatet sind. Das Vorhaben des Österreichischen Sektkomitees den Marktanteil von österreichischem Sekt von derzeit 30 Prozent auf 50 Prozent zu erhöhen, wird wesentlich erschwert.

„Der Versuch ‚Schaumweinsteuer‘ ist gescheitert. Jetzt wäre es an der Zeit, diese wieder abzuschaffen.“
Ernst Polsterer-Kattus

Kaum Einnahmen für den Staat

Von den 18,5 Millionen Euro, die sich von der Schaumweinsteuer versprochen wurden, bleibt laut Österreichischem Sektkomitee wenig über. Allein von 2013 bis 2015 ist der Sektabsatz um 22 Prozent zurückgegangen, zeitgleich gingen 300 Arbeitsplätze verloren. Nach Umsatzsteuerverlusten aufgrund des Marktrückgangs, fehlender Umsatzsteuer wegen Nachfragerückgängen bei den Zulieferern und entgangenen Lohnsteuereinnahmen bleibt ein Rest von lediglich 2,5 Millionen Euro.


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