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Ruck: Rahmenbedingungen für Start-ups verbessern

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

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© Sfio Crach/Corbis

Als Wirtschaftsstandort muss sich Österreich international nicht verstecken. Wir haben viel, auf dem unsere Unternehmen aufbauen können - etwa ein relativ sicheres Rechtsumfeld, gute Infrastruktur, ein Steuersystem mit einigen Anreizen für Unternehmen etc. Doch der Feind des Guten ist das Bessere - und das hört man auch, wenn man heimische Betriebe zu ihren Wünschen an die Politik befragt. Ein aktuelles Beispiel ist der Austrian Startup Monitor. Drei Viertel der befragten Start-ups fordern demnach eine Senkung der Lohnnebenkosten, um ihr Wachstum zu erleichtern. Fast ebenso viele wollen, dass bürokratische Hürden abgebaut werden. Eine Mehrheit nennt außerdem ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse von Start-ups, Steuererleichterungen und bessere Rahmenbedingungen für Risikokapital als Forderungen an die Politik.

Was für Wirtschaftstreibende besser ist, ist auch für Österreich besser

Weil mehr als die Hälfte der österreichischen Start-ups ihren Sitz in Wien hat, sind die Aussagen dieser innovativen Betriebe für uns besonders wichtig. Zugleich zeigen die Wünsche der Start-ups, dass sie sich kaum von den Forderungen der etablierten Betriebe unterscheiden. Denn alle kennen die Druckpunkte, die unternehmerisches Handeln erschweren, gleichermaßen und haben sehr konkrete Vorstellungen, wie Österreich nicht nur gut, sondern besser wäre. Und genau das ist die Grundlage für unsere entschlossene Interessenvertretung. Genau diese Forderungen der Betriebe machen wir in den Gesprächen mit der Politik und in unzähligen Gesetzesbegutachtungen zum Thema. Denn was für Wirtschaftstreibende besser ist, ist auch für Österreich besser.


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