th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Ruck: Kalte Progression nur teilweise abgeschafft

Großer Schritt mit Anpassung der Einkommensteuertarife getan. Auch Fixbeträge des Wirtschaftslebens brauchen dringend automatische Anpassung an die Teuerung

Walter Ruck
© Florian Wieser

„Die Abschaffung der kalten Progression ist zweifelsohne ein großer, historischer Schritt, für den wir lange gekämpft haben und der nun Realität wird“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. „Dennoch ist es wichtig, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben. Wenn Pauschalen in der Landwirtschaft und Sozialleistungen valorisiert werden, ist es nur gerecht, auch Fixbeträge und Pauschalen des übrigen Wirtschaftslebens automatisch an die Teuerung anzupassen“, sagt Ruck. Viele durch die Inflation verursachte Probleme könnten durch ein Valorisierungsgesetz einfach und unbürokratisch gelöst werden. „Die Wirtschaftskammer Wien hat ein dementsprechendes Modell für ein Valorisierungsgesetz bereits vorgelegt. Es würde mehr Fairness gegenüber Unternehmen bringen, vor allem gegenüber Klein- und Kleinstbetrieben“, konstatiert Ruck.

Wichtig ist, dass die Anpassung künftig jedes Jahr spätestens im September veröffentlicht wird, damit die Unternehmen ihre Lohn- und Gehaltsverrechnungen rechtzeitig anpassen können“
Walter Ruck

Konkret hat die WK Wien Anfang Mai vorgeschlagen, die durchschnittliche Preisentwicklung von zwölf aufeinander folgenden Monaten als Basis für die automatische Anpassung heranzuziehen, die dann jeweils ab 1. Jänner des Folgejahres wirksam werden soll. Der konkrete Anpassungsfaktor kann vom Finanzminister innerhalb einer vom Valorisierungsgesetz vorgegebenen Frist per Verordnung rechtsverbindlich festgelegt werden – und zwar sowohl für die Einkommensteuertarife als auch für andere Fixwerte im Wirtschaftsleben.

Viele Fixwerte fehlen noch

„Bei der automatischen Anpassung der Steuerstufen ist die Regierung diesem Vorschlag weitgehend gefolgt. Wichtig ist, dass die Anpassung künftig jedes Jahr spätestens im September veröffentlicht wird, damit die Unternehmen ihre Lohn- und Gehaltsverrechnungen rechtzeitig anpassen können“, sagt Ruck.

Verzerrungen durch die Teuerung gehen viel weiter

Ruck kritisiert aber, dass sich der heutige Beschluss im Nationalrat vor allem auf die Lohn- und Einkommensteuertarife beschränkt, wichtige gesetzliche Fixbeträge jedoch ausklammert: Etwa das Kilometergeld (derzeit 42 Cent pro Kilometer), die Kleinunternehmer-Grenze (derzeit 35.000 Euro Umsatz pro Jahr) oder die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (derzeit 800 Euro). Ruck: „Es ist schade, dass die Politik nicht gleich ein umfassendes Valorisierungsgesetz beschlossen hat, denn die Verzerrungen durch die Teuerung gehen viel weiter.“ Dadurch werden beispielsweise schon im kommenden Jahr viele Ein-Personen-Unternehmen ihre Kleinunternehmer-Regelung in der Umsatzsteuer verlieren, was diese wirtschaftlich hart treffen werde, warnt Ruck.

Das könnte Sie auch interessieren

TUI Austria-Team (v.l.) Martina Theiler (Lehrling), Lehrlingsbeauftragte Denise Mach, Roberts Abols (Lehrling), Mathias Wimmer (ehemaliger Lehrling), Amina Huber (Lehrling) und Gottfried Math (CEO TUI Österreich).

Ein Prädikat für Qualität in der Lehre

99 Wiener Lehrbetriebe erhielten vorige Woche im Wiener Rathaus das „TOP Lehrbetrieb”-Gütesiegel verliehen. mehr

Neue E-Taxi-Förderung ab 2023    Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck

Wien fördert E-Taxis mit sieben Millionen Euro

Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien starten kommendes Jahr eine neue gemeinsame Förderschiene zur Elektrifizierung der E-Taxi-Flotte mehr

Das neue Vorstandsteam der Jungen Wirtschaft Wien: Elizabeth Toth, Clemens Schmidgruber, Caroline Rechtman (v.l. sitzend), Jakob Dalik,  Valeria Foglar-Deinhardstein, Cornelia Habacher (v.l. stehend)

Neues Vorstandsteam der Jungen Wirtschaft Wien

Ab Jänner übernimmt ein neues Vorstandsteam in der Jungen Wirtschaft Wien das Ruder. Neuer Vorsitzender wird Clemens Schmidgruber, er löst Barbara Havel nach vier Jahren Amtszeit ab. mehr