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Raus aus der Krise und Wachstum sichern

30 Mio. Euro Corona-Hilfen und Wachstumsaktion der WKBG ermöglichen 40 Mio. Euro Kreditvolumen

Walter Ruck
© Florian Wieser

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wiener Wirtschaft sowie auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind noch länger deutlich spürbar. Bereits zu Beginn der Krise haben daher Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien ein erstes Hilfspaket für Wiener KMUs präsentiert. Im April 2020 wurde die Hilfe verdoppelt. Dadurch konnte die WKBG (Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG) ein zusätzliches Kreditvolumen von insgesamt bis zu 20 Mio. Euro mit Bürgschaften von 80 % gegenüber Kreditinstituten für Überbrückungskredite (Betriebsmittelfinanzierungen) zu Gunsten der Wiener Wirtschaftstreibenden ermöglichen. Knapp 200 Bürgschaftsanträge wurden mit diesem ersten Maßnahmenpaket bereits genehmigt, das entspricht einem Kreditvolumen von rd. 17,5 Mio. Euro.

Neu: 14 Mio. Euro Wachstumsinitiative für Digitalisierung, Klimaschutz und Standortbelebung

  • Im September hat die Stadt Wien weitere Maßnahmen beschlossen. Eckpfeiler des über 50 Mio. Euro schweren dritten Corona-Pakets sind der Wiener Arbeitsmarkt, die Gastronomie, der Tourismus und die Nachwirtschaft.
  • 14 Mio. Euro davon entfallen auf die neue Wachstumsaktion der WKBG für Digitalisierung, Klimaschutz und Standortbelebung.
  • 7 Mio. Euro kommen von der Stadt Wien, weitere 7 Mio. Euro von der Wirtschaftskammer Wien.
  • Die WKBG übernimmt dabei als Förderbank die Ausfallsbürgschaft im Ausmaß von bis zu 70 % der Investitionskosten gegenüber der finanzierenden Hausbank.
  • Insgesamt bedeutet das eine Haftung für Kredite von bis zu 20 Mio. Euro.

In den letzten Wochen sind die Corona-Überbrückungsanträge deutlich zurückgegangen, gleichzeitig ist die Nachfrage für Investitionsanliegen an die WKBG gestiegen. Diesem Trend soll nunmehr Rechnung getragen werden. 

„Zugang zu Kapital ist eine tragende Säule für unsere Unternehmen um mit Kraft aus dieser schwierigen Zeit zu kommen. Die damit möglichen Investitionen in wichtige Zukunftsbereiche stärken den Wiener Wirtschaftsstandort und seine Betriebe“,
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.

„Gerade in bewegten Zeiten gilt: ‚nur wer schnell hilft, hilft doppelt‘. Daher ist rasche und unbürokratische Hilfe zur Liquiditätsbereitstellung gerade jetzt wichtig. Im Rahmen der Corona-Überbrückungsaktion und aktuell zur Umsetzung von Investitionsvorhaben und Projekten im Rahmen der neuen Wachstumsaktion unterstützt die WKBG als Kredit- und Projektermöglicher Wiener KMUs“, so WKBG-Vorstand Gaston Giefing.

„Vor der Lehman Krise lautete die Devise der Kreditgeber: im Zweifel für den Kredit. Danach: im Zweifel dagegen. Die Corona-Krise macht es nicht einfacher. Deswegen bewährt sich der Förderauftrag der WKBG, der klar lautet: Unternehmer sein ermöglichen, unterstützen und auf dem Erfolgskurs begleiten. Dank der Unterstützung durch die Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Wien ist die WKBG auch weiterhin der lösungsorientierte Partner für die Wiener KMUs“, sagt WKBG-Vorstand Kurt Fleischhacker.

Förderauftrag heute aktueller denn je: Hilfe für die Wiener KMUs wichtig

Laut einer „marketmind“-KMU-Befragung aus 2018 unter mehr als 2.500 Firmen ist der Zugang zu Bankkrediten seit 2015 vor allem für Kleinunternehmen schwieriger geworden. 2019 hatten rd. 40 % der befragten KMUs Investitionen durchgeführt (annähernd 60 % dieser Betriebe investierten zwischen 10.000 und 100.000 Euro, weitere 15 % über 100.000 Euro). Jeder dritte Finanzierungswunsch wurde jedoch abgelehnt und/oder gekürzt. Beim überwiegenden Teil (80 %) dieser betroffenen Unternehmen waren unzureichende Sicherheiten für die gänzliche Ablehnung oder auch Kürzung des Kreditwunsches ausschlaggebend. Genau hier setzt die WKBG als Förderinstitut an und stellt Sicherheiten durch Übernahme von Kreditbürgschaften gegenüber der jeweils finanzierenden Hausbank. Dieser Förderauftrag ist heute aktueller denn je, vor allem bedingt durch die Corona-Krise.


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