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Rauchverbot: WK Wien für Ausnahmeregelung bei der Nachtgastronomie

Rigoroses Rauchverbot für die Gastronomie würde enorme Probleme im urbanen Raum für die Nachtgastronomie mit sich bringen – WK Wien will Lösung, die für alle Seiten tragbar ist

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© HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com

Das drohende Komplettverbot des Rauchens in der Gastronomie hätte für den urbanen Raum fatale Auswirkungen.

„Eine reine schwarz-weiß Lösung wird zu wenig sein, denn die Gastronomie ist eine derart vielfältige Branche, dass eine einzige Lösung zu noch mehr Problemen auf anderer Ebene führen wird“
Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien

Deshalb fordert Dobcak eine Ausnahmeregelung für die Nachtgastronomie, mit speziellem Fokus auf die Bars und Clubs, die bei einem Rauchverbot mit massiven Anrainerproblemen zu kämpfen hätten. Weiters braucht es eine Ausnahmeregelung für Betriebe, die Rauchen als zentrale Existenzgrundlage haben, wie beispielsweise die Shisha-Bars. „Wir brauchen für die mehr als 500 Shisha-Lokale eine Ausnahmereglung, um die Lebensqualität der Anrainer sowie das wirtschaftliche Überleben der betroffenen Betriebe mit ihren circa 10.000 Mitarbeitern abzusichern. Denn Wien ist nicht Italien, wo der Nachbar aus dem 1. Stock mitfeiert. Bei uns kommt die Polizei, weil der Nachbar Anzeige wegen Lärmbelästigung erstattet hat“, so Dobcak. Deshalb appelliert er im Sinne der Sozialpartnerschaft an die Verantwortlichen, sich rasch an einen Tisch zu setzen, um gemeinsam eine für alle tragbare Lösung zu finden.

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