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Radweg-Baustelle am Naschmarkt sorgt für Verkehrschaos

Radweg in derzeit geplanter Form geht auf Kosten der Bevölkerung und der Betriebe

Linke Wienzeile
© WKW/Weinkirn

Der von der Stadt Wien geplante Lückenschluss des 13 km langen Wiental-Radwegs an der linken Wienzeile sorgt weiter für Diskussion: 

„Wienerinnen und Wiener brauchen ab September gute Nerven. Wie die Berechnung des ÖAMTC zeigt, geht der Bau des Radwegs am Naschmarkt in der derzeit geplanten Form auf Kosten der Bevölkerung und der Betriebe.“
Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der WK Wien

Baustelle verursacht Verkehrschaos und hohe Kosten

Der ÖAMTC kalkulierte konkrete Zahlen mittels eines Staukostenrechners. Das Vorhaben wird nicht nur rund um die Linke Wienzeile zu spüren sein, sondern auch die umliegenden Bezirke betreffen.

Die Ergebnisse des ÖAMTC-Staukostenrechners im Detail

  • Die Verkehrsbelastung beginnt bereits ab 14:00 Uhr und endet um 22:30 Uhr.
  • Es ist mit einem Stau von insgesamt 8,5 Stunden pro Werktag zu rechnen.
  • Die maximale Staulänge ist um 19:00 Uhr mit 7,4 km erreicht. Das entspricht der Distanz vom Stephansplatz bis Schönbrunn.
  • Der Stau wird sich auf alle Zuflüsse (2er-Linie, Operngasse etc.) zur Linken Wienzeile auswirken.
  • Die Verkehrsbelastung und der Stau kosten an einem Werktag rund 71.000 Euro. Davon sind rund 68.000 Euro Zeitkosten und 3.000 Euro Energiemehrkosten.
  • Die Gesamtkosten der werktäglichen Staus während der Bauzeit betragen in Summe 3,5 Millionen Euro. Die Baustelle ist von 1. September bis 15. Dezember geplant.

Direkt vom Bau vor Ort betroffen sind 564 Betriebe. Indirekt betreffen der Radwegbau und der daraus resultierende Stau deutlich mehr Unternehmen. Die stark befahrene Achse Wiental wird nicht nur von den ortsansässig Betrieben und ihren Mitarbeitern frequentiert, sondern auch von zahlreichen weiteren.

Was bedeutet das für die Unternehmen?

  • Probleme bei der Belieferung mit Waren.
  • Keine Parkmöglichkeiten für Kunden.
  • Keine Erholungsphase für Markt- und Gastronomiebetriebe am Naschmarkt.
  • Keine Schanigärten für Gastronomiebetriebe.
  • Schlechte Sichtbarkeit für Kunden.
  • Staub-, Lärm- und Schmutzbelästigung. 

Lösungsvorschläge

Die massiven Verkehrsbeeinträchtigungen durch den Bau des Radwegs gehen auf Kosten der Wirtschaft und der Bevölkerung, deshalb fordert die WK Wien, die Entwicklung eines nachhaltigen Verkehrskonzepts mit Ausweichrouten und einen Umleitungsplan durch die Stadt Wien.

„Außerdem bedarf es einer Evaluierung durch die Stadt nach der Bauphase, um künftige Projekte dieser Größenordnung besser zu koordinieren – vor allem bei der Wahl des Zeitpunkts. Baustellen dieser Größenordnung sollten nicht im Herbst und Winter angesetzt sein, um die Auswirkungen auf Bevölkerung, Betriebe und Tourismus so gering wie möglich zu halten.“
Rainer Trefelik


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