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Puaschitz: Die Anliegen der Branche werden gehört

Zentrale Forderungen der Fachgruppe UBIT wurden ins Regierungsprogramm aufgenommen, freut sich deren Obmann Martin Puaschitz.

Martin Puaschitz
© Foto Weinwurm/www.fotoweinwurm.at

„Wir freuen uns, dass gleich sieben zentrale Forderungen unserer Fachgruppe UBIT Wien Eingang in das Regierungsprogramm gefunden haben”, erklärt Martin Puaschitz, Obmann der Fachgruppe für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT). Puaschitz begrüßt als Mitinitiator des „Gütesiegels Austrian Cloud” auch, dass im Regierungsvorhaben grundsätzlich von einer Ö-Cloud die Rede ist, die als österreichisches Netzwerk an Servern zur Verfügung steht, auf dem die User ihre Daten benutzerfreundlich in der Cloud speichern können. .„Die Konkretisierung der Pläne müssen wir noch abwarten”, so Puaschitz. Zudem sei eine flächendeckende Versorgung mit Gigabit-Anschlüssen bis 2030 geplant sowie eine Neustrukturierung der Breitbandmilliarde. „Breitbandinternet und 5G sind die Lebensadern für neue Technologien wie autonomes Fahren und dem Internet der Dinge und daher für den Standort von großer Bedeutung.”

„Sachargumente klar zu formulieren hat offenbar zum Erfolg geführt.”
Martin Puaschitz, Fachgruppenobmann

Dass die Forderung nach einer klaren und praktikablen Regelung zur Abgrenzung von Dienst- und Werkverträgen ebenfalls ins Regierungsprogramm aufgenommen wurde, war „höchste Zeit”. Denn durch die derzeit sehr schwammigen Gesetze komme es immer wieder vor, dass Werkvertragsnehmer oder freie Dienstnehmer im Zuge einer Abgabenprüfung durch die Behörden rückwirkend und gegen den Willen der Betroffenen zu „echten” Dienstnehmern erklärt werden. Ein Missstand, der auch sehr viele Dienstleister aus der IT-Branche betrifft. Puaschitz hat bereits konkrete Vorschläge dafür, wie die bessere Abgrenzung gelingen kann. Dazu hat seine Fachgruppe ein fraktionsübergreifendes Positionspapier erarbeitet: „Das liegt fertig in der Schublade und wir stellen es gerne der Regierung zur Verfügung.”

„Als Branchenvertretung von rund 11.000 Wiener Informationstechnologen bewerten wir es auch als positiv, dass Quereinsteigern aus der Wirtschaft der Umstieg in den Lehrerberuf erleichtert werden soll”, sagt Puaschitz. Positiv zu bewerten sei aber auch, dass einschlägige Fachkompetenzen, wie etwa Programmieren, in die Lehrpläne an den Schulen eingearbeitet werden sollen.  

Die sieben Forderungen, die nun umgesetzt werden sollen

  1. Klare und praktikable Regelungen zur Abgrenzung von Dienst- und Werkverträgen.
  2. Flächendeckende Versorgung mit festen und mobilen Gigabit-Anschlüssen bis 2030, Neustrukturierung der Breitbandmilliarde.
  3. Ausbau von 5G, Forcierung von Anwendungen für neue Technologien.
  4. Ö-Cloud.
  5. Klares Bekenntnis zur Netzneutralität.
  6. Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit von Arbeitszimmern.
  7. Erhöhung der Freigrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 1000 Euro.

 

 

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