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Positive Lehrlingsbilanz zum Jahresende 2019

Ende Dezember gab es um 4,1 Prozent mehr Lehrlinge in der gewerblichen Wirtschaft Wiens - größter Anstieg in der Sparte Information und Consulting - Wirtschaft erwartet weiteren Rückenwind für die Lehre durch angekündigte Regierungsmaßnahmen

Lehre
© Westend61/picturedesk.com

In den Wiener Betrieben standen mit Ende Dezember 13.725 Lehrlinge in Ausbildung, das ist ein Plus von 4,1 Prozent im Jahresabstand. Davon befanden sich 4.362 angehende Fachkräfte im ersten Lehrjahr, um 1,8 Prozent mehr als Ende Dezember 2018.

„Die Zahlen unterstreichen das Bekenntnis der Unternehmen zur Lehre. Wer ausbildet, beweist nicht nur Weitblick für den eigenen Betrieb, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag für die Zukunft seiner Branche und die Sicherung des Wirtschaftsstandorts“.
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Den prozentuell höchsten Lehrlingszuwachs verzeichnete die Sparte Information und Consulting: Mit 629 Auszubildenden gab es dort um 9,8 Prozent mehr Lehrlinge als noch vor einem Jahr. Auch im Handel (2.560 Lehrlinge - plus 9 Prozent), bei Banken und Versicherungen (346 Lehrlinge – plus 6,1 Prozent) und dem wichtigsten Wiener Ausbildungssektor, dem Gewerbe und Handwerk (4.688 Lehrlinge - plus 3,2 Prozent), ist die Zahl der Lehrlinge gegenüber dem Jahr davor deutlich gestiegen.

Insgesamt gab es in Wien mit Ende Dezember 3.354 Unternehmen, die in ihren Betrieben angehende Fachkräfte ausbilden.


Dass der Stellenwert der Lehre wieder im Steigen ist, sei neuen Ausbildungswegen und der Modernisierung bestehender Lehrberufe ebenso zu verdanken wie der Imagearbeit für die duale Ausbildung, die Wirtschaftskammer, Branchenvertretungen und Betriebe leisten. „Dieser Weg muss fortgesetzt werden“, so Ruck.

Wichtige Bildungsforderungen der Wirtschaft wurden ins Regierungsprogramm übernommen

In diesem Zusammenhang ist es laut Ruck sehr erfreulich, dass die neue Regierung wichtige Bildungsforderungen der Wirtschaft in ihr Arbeitsprogramm übernommen hat. Dazu zählt zum Beispiel die Einführung der Bildungspflicht. „Eine wichtige und von der Wirtschaftskammer seit langem geforderte Maßnahme“, sagt Ruck. Ein Schulabschluss soll erst dann möglich sein, wenn ein Mindestmaß an Grundkompetenzen nachweislich erreicht ist. „Das ist als Basis unbedingt notwendig, um erfolgreich eine Berufsausbildung anschließen zu können“. Auch die Aufwertung der 9. Schulstufe, der Ausbau der Berufsorientierung in der Schule, die Forcierung von Lehre mit Matura und Lehre nach Matura und die Fortführung der Modernisierung der Lehrberufe – alles Forderungen der Wirtschaft - finden sich im Arbeitsprogramm der Regierung. „Jetzt müssen dazu rasch konkrete Maßnahmen realisiert werden, um den Karriereweg Lehre zu stärken und für Betriebe und Jugendliche weiter zu attraktivieren“, so Ruck.




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