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Planmäßiger Wechsel am Taxi-Steuer

Mit Leopold Kautzner bekommt die Fachgruppe Beförderungsgewerbe mit Pkw einen neuen Obmann.

Leopold Kautzner
© Foto Weinwurm Leopold Kautzner

Rund 2500 Taxiunternehmen sorgen mit mehr als 5500 Fahrzeugen dafür, dass die Wiener sicher an ihr Ziel kommen. Nachdem die letzten eineinhalb Jahre Resul Ekrem Gönültas die Obmannschaft in der Fachgruppe Beförderungsgewerbe mit Pkw innehatte und Leopold
Kautzner als sein Stellvertreter agierte, wechseln sie nun wie geplant die Position. „Der Zusammenarbeit tut das keinen Abriss, wir kämpfen weiter für unsere Branche”, so Kautzner. Der neue Branchenobmann, der selbst lange Zeit als Taxifahrer aktiv war, leitet die Ausbildungseinrichtung Taxischule.at und engagiert sich schon seit 2010 aktiv in der Branchenvertretung.

Der sichere und zuverlässige Transfer der Wiener steht für die Wiener Taxiunternehmer an erster Stelle
Leopold Kautzner

Die letzten zwei Jahre haben der Branche stark zugesetzt. „Ohne Touristen und Nachtgastro fehlen einfach viele Kunden und mit ihnen der Umsatz. Dennoch standen unsere Taxler am Standplatz bereit, egal ob Lockdown oder nicht”, so Kautzner. Der sichere und zuverlässige Transfer der Wiener steht für sie an erster Stelle. „Nun gilt es, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und das Image der Branche aufzupolieren.”

Neuer Tarif am Prüfstand

Mit dem neuen Tarifmodell und der ersten Tariferhöhung seit elf Jahren wurden letztes Jahr die Gesetze für alle Teilnehmer am Markt einheitlich gestaltet. „Nun heißt es, zu evaluieren, wo es noch Probleme gibt. Da wollen wir unsere Expertise mit einbringen”, sagt Kautzner.

Kleine Taxiunternehmer leiden darunter, dass manche großen Marktteilnehmer in Österreich keine Steuer abführen. „Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht und Investitionen werden für Kleinunternehmer nahezu unmöglich. Ich möchte hier für mehr Fairness sorgen, damit alle dieselben Spielregeln haben.”

Wiener Taxis werden elektrisch

Die Wirtschaftskammer Wien hat mit Partnern das Projekt eTaxi Austria gestartet, denn ab 2025 sollen nur noch rein elektrische Taxis neu zugelassen werden. „Im Pilotprojekt testen wir nun die Praxistauglichkeit mit dem direkten Laden am Standplatz. Matrix Charging, wo das Laden mittels einer Platte und nicht per Kabel geschieht, kann ein Gamechanger für unsere Branche werden. Die Wiener Taxis gehen voran und ich freue mich, das Projekt begleiten zu können”, so Kautzner.

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