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Pharmagroßhandel hofft auf EMA-Ansiedlung in Wien

Wirtschaftskammer-Gespräche in London sind wichtiger erster Schritt. Wien muss jetzt Standort-Stärken ausspielen meint Johann F. Kwizda, Obmann des Landesgremiums Wien.

© EMA

„Wien hat als wichtige Drehscheibe des Pharmagroßhandels und der Arzneimittellogistik in Zentraleuropa die besten Voraussetzungen für die Ansiedlung der EMA. Die aktive Positionierung Wiens von WK-Wien Präsident Walter Ruck bei den Gesprächen mit EMA-Chef Guido Rasi in London war ein wichtiger Schritt in diese Richtung“, meint Johann F. Kwizda, Obmann des Landesgremiums Wien für den Großhandel mit Arzneimitteln, Parfümeriewaren sowie den Handel mit Farben und Lacken. 

Jetzt diese große Chance ergreifen

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die pharmazeutische Industrie und der Pharmahandel einen wichtigen Wachstumsfaktor in der europäischen und österreichischen Wirtschaft darstellen. Jeder in der pharmazeutischen Industrie Österreichs erwirtschaftete Euro führt zu weiteren 1,35 Euro an Wertschöpfung. Die Pharmabranche in Österreich bietet Jobs für 18.000 direkte und 63.000 indirekte Beschäftigte. Sie erbringt eine direkte Wertschöpfung von 4,8 Milliarden Euro, die mit indirekten Effekten auf 9,7 Milliarden Euro anwächst. Damit schafft diese Branche einen Beitrag von etwa 2,8 Prozent zum gesamten BIP in Österreich.

„Wien hat als wichtige Drehscheibe des Pharmagroßhandels und der Arzneimittellogistik in Zentraleuropa die besten Voraussetzungen für die Ansiedlung der EMA. Die aktive Positionierung Wiens von WK-Wien Präsident Walter Ruck bei den Gesprächen mit EMA-Chef Guido Rasi in London war ein wichtiger Schritt in diese Richtung“,
Johann F. Kwizda, Obmann des Landesgremiums Wien für den Großhandel mit Arzneimitteln, Parfümeriewaren sowie den Handel mit Farben und Lacken

Diese wirtschaftliche Bedeutung  wird zusätzlich unterstrichen von den aktuellen Investitionsvorhaben namhafter Pharmafirmen in der Höhe von 800 Millionen Euro (Boehringer Ingelheim, Octapharma, Sandoz, Takeda). Auch die geplante Ausweitung des Erfolgsmodells „Forschungsprämie“ ist ein vielversprechendes Instrument zur Stärkung von innovativen Firmen im Bereich Pharma und Life Science. „Die Pharmabranche zählt zu den Top-Zukunftsbranchen in Europa. Wir müssen jetzt diese große Chance ergreifen, Wien zum Zentrum dieses Wachstumsmarktes zu machen“, so Johann Kwizda.


Presseaussendung

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