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Parkzusage einhalten!

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

parken
© wkw

Sie kennen diese Situation sicher: Sie sind unterwegs zu einem wichtigen Termin in der Stadt, suchen einen freien Parkplatz, finden schließlich eine ganze freie Straßenseite - doch leider, diese Plätze sind den Anrainern vorbehalten. Und obwohl sie gerade niemand nützt, müssen Sie weitere Runden fahren und unnötig CO² in die Luft blasen, bis Sie endlich einen Platz finden, wo auch Sie stehen und bezahlen dürfen. 5500 Anrainer-Parkplätze gibt es bereits in Wien, mehr als ein Viertel davon im 1. Bezirk. Eine breite Mehrheit der Unternehmer und der Wiener Bevölkerung lehnt ein generelles Park- und Halteverbot für alle Nicht-Anrainer in diesen Zonen klar ab.

Abkommen noch immer nicht umgesetzt

Seit langem fordere ich die Öffnung der Anrainerparkzonen werktags zwischen 8 und 16 Uhr für alle. Denn die meisten Stellplätze sind in diesem Zeitraum ungenützt, wie Erhebungen zeigen. Für eine effiziente Verkehrsabwicklung werden sie dringend gebraucht. Erfreulich ist, dass auch die Stadt Wien diese Notwendigkeit erkannt und mit uns im vergangenen Frühjahr ein Abkommen abgeschlossen hat, das genau diese Öffnung vorsieht. Nicht erfreulich ist allerdings, dass das Abkommen noch immer nicht umgesetzt wurde und vor allem der 1. Bezirk dagegen mobil macht. Gerade in diesem Bezirk ist der Bedarf an Parkplätzen für kurze Kundentermine oder Erledigungen groß. Umso mehr gilt unsere Forderung: Zusagen einhalten und Parken endlich erleichtern.

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