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Parken in Wien ab 1. März 2022

Ganz Wien wird ab März 2022 zur Kurzparkzone. Wo können Firmenmitarbeiter dann parken? Bleiben Anwohner- Parkzonen aufrecht, und was gilt in Geschäftsstraßen? Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Das Parkpickerl gibt es nur für Wiener. Das Pendant dazu für Betriebe ist der Parkkleber oder Parkchip.
© Florian Wieser Das Parkpickerl gibt es nur für Wiener. Das Pendant dazu für Betriebe ist der Parkkleber oder Parkchip.
  • Wo können Parkpickerlbesitzer ab März 2022 ihr Kfz abstellen?
    Parkpickerlbesitzer können, auch wenn ganz Wien eine flächendeckende Kurzparkzone ist, ihr Kfz nur im eigenen Wohnbezirk (plus etwaiger Überlappungszonen) zeitlich unbegrenzt abstellen (außer in Kurzparkzonen in Geschäftsstraßen). Ohne Parkpickerl ist ab März 2022 das Parken auf öffentlichen Flächen werktags (Mo bis Fr) zwischen 9 und 22 Uhr nur noch mit kostenpflichtigen Parkscheinen möglich. Unternehmer können für ihr(e) Firmen-Kfz einen Parkkleber/-chip beantragen. Dieses Pendant zum Parkpickerl für Bewohner gilt nur im Bezirk des Betriebsstandorts. Gibt es Betriebsstätten in mehreren Bezirken, gilt es in maximal vier weiteren Bezirken.
  • Können auch Mitarbeiter von Betrieben ein Parkpickerl bekommen?
    Das Parkpickerl bekommen nur Personen mit Hauptwohnsitz in Wien. Mitarbeiter von Wiener Betrieben können für ihr Privat-Kfz dann einen Parkkleber/-chip erhalten, wenn Arbeitsbeginn oder -ende regelmäßig in Zeiten fallen, wo die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer oder gar nicht möglich ist (zw. 24 und 5.30 Uhr). In diesen Fällen wird die Gültigkeit des Parkklebers entsprechend zeitlich eingeschränkt, er ist also nicht ganztags gültig. Kein Argument für einen Parkkleber ist dagegen eine lange Anreisedauer bei Dienstbeginn nach 5.30 Uhr bzw. Dienstende vor 24 Uhr.
  • Wo können Mitarbeiter ihre Privat-Kfz ab März 2022 parken?
    Abgesehen vom Ausnahmefall Parkkleber/-chip können Mitarbeiter von Wiener Betrieben ab 1. März 2022 ihre Privat-Kfz in ganz Wien nur in Parkgaragen, auf privatem Grund (z.B. Firmenparkplatz) oder mit Kurzparkscheinen kostenpflichtig auf öffentlichem Grund abstellen, wobei in letzterem Fall die maximale Parkdauer von zwei Stunden nicht überschritten werden darf.
  • Bleiben Anwohnerzonen auch nach März 2022 gültig?
    Ja, die Anwohnerparkplätze bleiben bestehen. Neben Bezirksbewohnern mit Parkpickerl dürfen dort weiterhin auch Firmenfahrzeuge aus dem jeweiligen Bezirk, Servicefahrzeuge z.B. von Handwerksbetrieben (jeweils mit Parkkleber), Kleintransporteure und Sozialdienste parken - wie bisher in der Zeit von 8 bis 16 Uhr.
  • Bleiben Geschäftsstraßen-Kurzparkzonen weiter aufrecht?
    Ja, Kurzparkzonen in Geschäftsstraßen gelten auch nach dem 1. März 2022 weiter. Parken ist dort werktags (Mo bis Fr) zwischen 8 und 18 Uhr und samstags 8 bis 12 Uhr nur mit Parkschein möglich.
  • Das Parkpickerl/der Parkkleber ist über März 2022 hinaus gültig. Wann muss es/er neu beantragt werden?
    Parkpickerl oder Parkkleber/-chip gelten weiter bis zum regulären Bewilligungsende und werden ab März 2022 auch für die neuen Geltungszeiten und -zonen anerkannt. Spätestens vier Wochen vor Ablauf muss ein Antrag auf Neuausstellung erfolgen. Das neue Parkpickerl bzw. der neue Parkkleber wird dann an die neuen Zeiten und Tarife angepasst. Bewohner von Bezirken, die ab März 2022 neu parkraumbewirtschaftet werden, können seit 1. Dezember erstmals das Parkpickerl für ihren Wohnbezirk beantragen. Davon betroffen sind die Bezirke 13, 21, 22, 23 sowie jener Teil des 11. Bezirks, der aktuell noch von der Parkraumbewirtschaftung ausgenommen ist. 
Tipp!

Online-Live-Sendung zum Thema

Am 15. Dezember, 9 Uhr, gibt es ein „WKOim- Bezirk ON AIR - Spezial” zum Thema Kurzparkzonen und Parkpickerl in Wien ab März 2022. Experten der WK Wien und der Stadt Wien informieren Unternehmer im Rahmen dieser Online-Live-Sendung, was jetzt zu tun ist.


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