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Otopia: Die Spielstadt für Kinder in Ottakring

Von 5. bis 16. Juli waren Wiener Kinder eingeladen, Bürger der Spielstadt „Otopia“ zu werden. In einer temporär inszenierten urbanen Umwelt gestalteten sie ihre eigene Stadt und sammelten erste Berufserfahrung

Maria Smodics-Neumann beim Besuch der „Unmöglichen Werkstatt“ in der Spielstadt Otopia.
© Florian Wieser Maria Smodics-Neumann beim Besuch der „Unmöglichen Werkstatt“ in der Spielstadt Otopia.

Die Spielstadt funktioniert wie eine echte Stadt. Arbeitssuchenden wird vom AMS ein Job vermittelt, Arbeitskräfte werden mit „Ottas“ (Otopias eigene Währung) bezahlt, Produkte werden erzeugt und im Kaufhaus verkauft, die lokale Zeitung berichtet über das aktuelle Tagesgeschehen, der Bürgermeister verwaltet die Stadt und die Müllabfuhr sorgt für Ordnung.

Die Bürgerinnen und Bürger von Otopia können sehr stolz auf ihre Stadt sein.
Maria Smodics-Neumann

Otopia braucht ausgebildete Fachkräfte

Wie jede Stadt brauchte auch , die einen wertvollen Beitrag zur Versorgung der Spielstadt leisteten. In den Betrieben und Werkstätten wurden Kunsthandwerke für die Kunsthalle, diverse Müllboxen, eine Schmucksammlung, gebundene Blumensträuße und Kränze sowie Holzschilder, Hütten für das Straßenfest und Sport- & Spielanlagen erzeugt. Aus diesem Grund wurde Maria Smodics-Neumann, Wiener Spartenobfrau für Gewerbe und Handwerk, zur Verleihung der Meisterbriefe eingeladen: „Ich habe mich über die Einladung der Spielstadt sehr gefreut. Gemeinsam mit dem Bürgermeister verliehen wir ,Meisterbriefe‘ an zukünftige Nachwuchs-Tischler, -Schneider, -Gärtner und vieles mehr.“


Die Spielstadt Otopia fand viel Anklang unter den Kindern und auch nächstes Jahr sollte das Projekt wieder in Wien stattfinden. Mitmachen war kostenlos und auch ohne Anmeldung möglich.


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