th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Online-Zahlungsregeln: Mehr Zeit für die Umsetzung durchgesetzt

Die neue Regelung für Zahlungen im Internet ist fix. Alle Webshop-Betreiber müssen ihre Systeme entsprechend umstellen. Sie haben dafür jetzt aber bis Ende 2020 Zeit.

Onlinezahlung
© sdecoret/Shutterstock : Für Webshop-Zahlungen gelten neue Regeln.

Viele Webshop-Betreiber haben bereits auf die starke Kundenauthentifizierung umgestellt, aber noch sind es nicht alle. Und die können jetzt aufatmen: Nach Gesprächen der Wirtschaftskammer mit der Aufsichtsbehörde FMA (Finanzmarktaufsicht) konnte erreicht werden, dass die von der Europäischen Bankenaufsicht in Aussicht gestellte aufsichtsrechtliche Nachsicht bei der Umsetzung der starken Kundenauthentifizierung in Österreich tatsächlich angewandt wird. Die Übergangsfrist wird somit bis zum 31. Dezember 2020 andauern. Bis dahin müssen dann in allen Webshops die neuen Bezahlungsabläufe implementiert sein.

Missbräuchliche Verwendung verhindern

Diese Regeln sollen die missbräuchliche Verwendung von Zahlungsmitteln verhindern und sicherstellen, dass der Zahler auch der legitime Nutzer des Zahlungsinstruments ist. Die betrifft Zahlungen über das Internet, aber auch etwa elektronische Kartenzahlungen an einer Kassa.

Bei einer elektronischen Zahlung muss die Kundenauthentifizierung aus zwei der drei folgenden Elemente bestehen:

  • Wissen (etwas, was nur der Benutzer weiß, wie z.B. ein PIN-Code oder ein Passwort)
  • Besitz (etwas, was nur der Kunde besitzt, wie etwa eine Bankomat- oder Kreditkarte bei Zahlung an einem Kartenterminal)
  • Inhärenz (etwas, was nur der Zahler ist, wie etwa ein Fingerabdruck, das Gesicht bei Gesichtserkennung oder bestimmte andere biometrische Daten)

Damit entspricht beispielsweise eine Zahlung durch bloße Angabe der Kreditkartendaten (Name, Nummer, Ablaufdatum, Prüfziffer) nicht diesen Anforderungen. Auch die früher üblichen TAN-Listen sind nicht mehr zulässig, da die Authentifizierung immer mit dem Kunden und den konkreten Betrag (somit auch mit einer konkreten Transaktion) verknüpft sein muss.

Das könnte Sie auch interessieren

Ein Notfallplan kann in schwierigen Situationen hilfreich sein: Hier die wichtigsten Tipps, was es für Unternehmer in Zeiten von Covid19 zu beachten gilt und wie man versuchen kann, sich auf den Tag X vorzubereiten.

Die richtige Planung für den Ernstfall

Die Geschehnisse und Maßnahmen rund um das Corona-Virus ziehen markante Auwirkungen auf das Wirtschaftsleben mit sich. Um sich bestmöglich auf alle Eventualitäten vorzubereiten, empfiehlt es sich schon im Vorhinein einen Notfallplan zu erstellen. mehr

Sabine Prohaska ist Inhaberin des Wiener Beratungsunternehmens seminar consult prohaska sowie Coach-Ausbilderin.Sie ist unter anderem Autorin des Buchs „Lösungsorientiertes Selbstcoaching: Ihren Zielen näherkommen - Schritt für Schritt”.

Das Leben gut meistern: Wie man sich selbst coachen kann

In unserer modernen, von rascher Veränderung geprägten Welt benötigen wir zunehmend die Kompetenz, uns selbst zu coachen, um unser Leben zu meistern. Die Wiener Selbstcoaching-Expertin Sabine Prohaska erklärt, worauf es dabei ankommt. mehr