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Online-Zahlungen: PSD 2 kommt, aber später

Diese Woche sollte die neue Online-Zahlungsrichtlinie PSD 2 der EU umgesetzt werden. Doch die Regierung gewährt nun Aufschub. Bis wann, ist aber offen.

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© Mark Edward Atkinson/Tetra/Corbis

Bei der PSD 2 (Payment Services Directive) geht es darum, das Bezahlen im Internet für Kunden sicherer zu machen und für die Anbieter einfacher. So müssen nun deutlich häufiger zwei Faktoren zum Login in das Onlinebanking oder beim Bezahlen eingegeben werden. Diese zwei Faktoren speisen sich aus drei Bereichen: Wissen (etwa ein Passwort), Besitz (zum Beispiel der Kreditkarte) und Inhärenz, also zum Beispiel ein biometrisches Merkmal wie der Fingerabdruck. Für viele Handelsunternehmen kam die Frist zur Umsetzung dieser neuen Zahlungsrichtlinie aber zu früh.

Nicht alle Webshops konnten auf die neue Sicherheitsebene gehoben werden. Und auch auf der Kundenseite ist das Wissen über die neuen Anforderungen und Regelungen noch dürftig

Bisher noch keine neue Frist für die Umsetzung

Dem trägt nun auch die Finanzmarktaufsicht (FMA) Rechnung und gewährt Unternehmen einen zeitlichen Aufschub für die Umsetzung der 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Online-Zahlungen. Noch ist nicht bekannt, wie lange dieser Aufschub gelten soll, die FMA hat bisher noch keine neue Frist für die Umsetzung der neuen Zahlungsrichtlinie festgesetzt.

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