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Ohne Lobautunnel wird der Nordosten Wiens zum Problemfall

Für die Seestadt Aspern sind Lobautunnel und S1-Spange Aspern lebensnotwendig. Dort sollen bis ins Jahr 2030 20.000 Menschen leben und  arbeiten. Ohne Anbindung an das hochrangige Verkehrsnetz wird diese Entwicklung nicht möglich sein.

Tunnelplaner
© wkw

„Nur mit dem dringend notwendigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur werden sich im Nordosten Wiens Betriebe ansiedeln und neue Arbeitsplätze geschaffen“, erklärt der Präsident der Wiener Wirtschaftskammer, Walter Ruck. Für die Seestadt Aspern sind Lobautunnel und S1-Spange Aspern daher lebensnotwendig. Dort sollen bis ins Jahr 2030 20.000 Menschen leben und 20.000 Menschen arbeiten. Ohne die Anbindung an das hochrangige Verkehrsnetz wird diese Entwicklung nicht möglich sein.

„Stadtentwicklung endet nicht bei Wohnbau, Öffi- und Radwegeausbau. Es braucht auch eine leistungsstarke Straßeninfrastruktur, damit sich Betriebe ansiedeln, Jobs entstehen und die Stadt gesund wachsen kann“
Walter Ruck

Lobautunnel würde 4 Mrd. Euro bringen

Die negativen Auswirkungen eines Investitionsstopps beim Lobautunnel sind beträchtlich: So würden rund 4 Mrd. Euro Wertschöpfung aus den Bereichen Wohnen, Infrastruktur und Wirtschaft nicht gehoben. In diesem Betrag sind die direkten Wertschöpfungseffekte aus dem Bauprojekt noch gar nicht enthalten. Insgesamt würden 25.000 Jobs nicht geschaffen (10.000 Jobs direkt durch den Bau und 15.000 Jobs indirekt in den betroffenen Bezirken). 

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