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Österreich an die „neue Seidenstraße” anbinden

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Seidenstraße Karte
© Kartenquelle: ekler/Shutterstock. Bearbeitung: wkw/Pippan

Was die „neue Seidenstraße” ist, ist leicht zu erklären. Sie ist ein Teil unserer wirtschaftlichen Zukunft. Denn die neuen Handelswege zwischen China und Europa werden dafür sorgen, dass der Warenaustausch zwischen zwei mächtigen Wirtschaftsregionen schneller und effizienter wird. Und sie werden dafür sorgen, dass die Länder, die Teil der neuen Seidenstraße sind, einander näher kommen. Nicht nur bei Export und Import, sondern auch bei Infrastrukturprojekten, der Energieversorgung und bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen. Das bedeutet zusätzliches Wirtschaftswachstum, wie auch die heimischen Logistik- und Speditionsbetriebe wissen. Laut einer aktuellen Umfrage unter ihnen halten 85 Prozent der Befragten die neue Seidenstraße für ein wichtiges Thema. 91 Prozent erwarten positive Auswirkungen auf Österreich.

Projekt mit Nachdruck verfolgen

Damit diese auch eintreten, muss Österreich allerdings Teil der Seidenstraßen-Initiative werden, wie das Dutzende Länder der Welt bereits getan haben - darunter alle Länder Osteuropas. Wir müssen für eine leistungsfähige Anbindung an die neue Seidenstraße sorgen - und zwar über die Verlängerung der Breitspurbahn vom Osten der Slowakei bis in den Raum Wien. Die neue Seidenstraße findet sonst ohne uns statt, und uns bleibt nur die Zuschauerrolle. Die Politik ist daher aufgerufen, dieses Projekt mit Nachdruck zu verfolgen. Ihr Einsatz wird mit tausenden neuen Arbeitsplätzen und einem höheren Wirtschaftswachstum belohnt werden. Aus meinen Gesprächen in China weiß ich, dass das Land ein starkes Engagement Österreichs sehr begrüßen würde.



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