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Öffnung der Börse für KMU ist „Win-Win“ für Wirtschaft und Anleger

Finanzminister Löger nimmt Initiative der Wirtschaftskammer Wien auf – Wichtiger Schritt zur finanziellen Stärkung der Betriebe

Börsenmakler vor Computern
© Corbis

Erfreut zeigt sich Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, über die Ankündigung des Finanzministers, die Börse für Klein- und Mittelbetriebe weiter öffnen zu wollen: „Damit nimmt Minister Hartwig Löger eine Initiative der Wirtschaftskammer Wien auf. In unserem Konzept zur Belebung des Kapitalmarkts gehört diese Maßnahme zu den wichtigen Schritten zur finanziellen Stärkung unserer Betriebe. Denn die Unternehmen brauchen abseits klassischer Bankkredite zusätzliche Möglichkeiten, um ihre Investitionen finanzieren und expandieren zu können.“ Länder mit einem starken Kapitalmarkt wachsen rascher und sind gegen Krisen besser gewappnet.

„Die Öffnung der Börse für KMU wird die heimische Wirtschaft stärken, neue Anreize für Anleger bieten und gleichzeitig den Börseplatz Wien attraktiver machen. Eine win-win-Situation für alle Beteiligten.“
Walter Ruck

Zusätzliches BIP-Wachstum

Seit der Wirtschaftskrise 2008 ist durch Zurückhaltung von Unternehmensinvestitionen eine jährliche Investitionslücke von zwei Milliarden Euro entstanden, die nur durch die Aufnahme frischen Kapitals geschlossen werden kann. Mehr Unternehmen an die Börse zu bringen, bedeutet also mehr Geld für Investitionen und neue Arbeitsplätze. Österreich ist aber nach wie vor ein Land der Sparer.

Bisher halten nur zwei Prozent der Österreicher Aktien. Eine Umleitung von nur einem Zehntel der heimischen Sparbucheinlagen auf den Aktien- und Anleihenmarkt in den nächsten zehn Jahren könnte nach Berechnungen der WK Wien-Experten ein zusätzliches BIP-Wachstum um 0,4 Prozent jährlich bringen.


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