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NoVA-Umgestaltung verhindert massive Pkw-Verteuerung

Der im Nationalrat angenommene Fristsetzungsantrag ist ein positives Signal für heimische Autohändler und Konsumenten. Fast 80 Prozent der Neuzulassungen kommen von Unternehmen.

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© (C) Image Source/Corbis

Erleichtert reagiert die Wirtschaftskammer Wien auf die Nachricht, dass der Fristsetzungsantrag für die Umgestaltung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) im Nationalrat angenommen wurde. Die Beschlussfassung über das Gesetz ist für September und damit rechtzeitig vor Jahresende vorgesehen. Für den heimischen Autohandel und die Konsumenten ist das eine gute Nachricht, denn die derzeitige Übergangslösung läuft mit Jahresende aus. Ohne die Anpassung der NoVA-Formel wäre der Kauf eines neuen Autos ab Jänner 2020 massiv teurer. Abhängig vom CO2-Wert würde die NoVA dann mitunter um mehr als 40 Prozent höher ausfallen. Ein Beispiel: Der Kauf eines Pkw, der rund 31.000 Euro kostet und 179 CO2-Emissionen in g/km hat, würde sich um mehr als 1600 Euro verteuern.

Großteil der Neuzulassungen erfolgt durch Unternehmen 

Die Zahlen der Statistik Austria zeigen, wie sehr Unternehmen von der Neuregelung in positiver Weise betroffen sind: Im Jahr 2018 gab es im Bundesland Wien 73.276 neu zugelassene Pkw, davon wurden 57.037 Pkw (77,8 Prozent) von Unternehmen, Verbänden, öffentlichen Stellen etc. angeschafft. Nur 16.239 Pkw (22,2 Prozent) waren private Anschaffungen. 

Auch der Wiener Fahrzeughandel ist erleichtert. Burkhard Ernst: „Als Gremialobmann des Fahrzeughandels begrüße ich es sehr, dass die bereits am Tisch liegende Steuerreform nun endlich auch beschlossen wird.  Da Österreichs Autos bereits jetzt zu den teuersten in Europa zählen, ist dies ein positives Zeichen für Händler und Autokäufer im Lande.“ Doch es gibt auch Kritik: „Wir bleiben bei unserer Forderung, dass in einem weiteren Schritt das Versprechen einer aufkommensneutralen Berechnung der NoVA endlich einzuhalten ist“, so Ernst.

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