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Wiener kaufen Nikologeschenke für rund 40 Millionen Euro!

Im Nikolosackerl landen vor allem Süßigkeiten - Kinder werden am häufigsten beschenkt – durchschnittliche Ausgaben liegen bei rund 41 Euro

Nikolaus
© Switlana Symonenko/Shutterstock

Die Händler freuen sich auf den Nikolotag, der jedes Jahr am 6. Dezember gefeiert wird. Kein Wunder, der Nikolaus ist schließlich auch der Schutzpatron der Kaufmänner- und Frauen. Noch mehr freuen sich allerdings die Kinder – vor allem, wenn sie dem Nikolo glaubhaft versichern können, dass sie brav waren und eine Aufmerksamkeit überreicht bekommen. „Kinder sind die klare Nummer eins bei den Beschenkten zum Nikolo, denn die Tradition wird vor allem von der Familie und im Kindergarten gefeiert“, so Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. Über 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener wollen zum Nikolo etwas schenken. Der heilige Nikolaus steht für Teilen und Geben und so werden neben den Jüngsten auch Partner, Freunde und Bekannte, Eltern, Verwandte und Kollegen beschenkt. Im Durchschnitt liegen die anlassbezogenen Ausgaben für den Tag bei rund 41 Euro.

„Der Nikolo bringt hauptsächlich Schokolade und andere Süßigkeiten. Ein Schokonikolo oder –krampus darf in keinem Sackerl fehlen, aber auch Obst, wie Äpfel oder Mandarinen, Trockenfrüchte und Nüsse - vor allem Hasel-, Wal- oder Erdnüsse - finden sich darin“
Rainer Trefelik

Schokonikolo klare Nummer 1

Das Geben von Äpfeln, Mandarinen und Nüssen steht auch heute noch für das gute Schaffen und die Wohltaten, die der heilige Nikolaus der Legende nach ­seinen Mitmenschen zukommen ließ. Wer es moderner mag, schenkt Spielwaren, Bücher, Bekleidung, aber auch Bargeld.

Umsatzbringer Nikolo

Für den Wiener Handel ist der Nikolotag zum bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden. Die Zahlen der letzten Jahre zeigen, dass Wienerinnen und Wiener insgesamt rund 40 Millionen Euro ausgeben – zum Vergleich: Ostern (77 Millionen Euro), Silvester (60 Millionen Euro), Muttertag (41 Millionen Euro), Vatertag (40 Millionen Euro) oder Halloween (12 Millionen Euro).



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