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Optimismus bei Industrie, sowie Banken und Versicherungen

Die Spartenobleute Stefan Ehrlich-Adám und Erwin Hameseder luden zum Neujahrsempfang. Beide bekräftigten den Wunsch nach Bürokratieabbau und mutigen Reformen. Ehrengäste waren Bundesminister Josef Moser und WKW-Präsident Walter Ruck.

Stefan Ehrlich-Adám, Josef Moser, Walter Ruck und  Erwin Hameseder.
© WKW/ H. Sahling Stefan Ehrlich-Adám, Josef Moser, Walter Ruck und Erwin Hameseder.

Die positive Grundstimmung beim Neujahrsempfang, zu dem die Spartenobleute Stefan Ehrlich-Adám ( Industrie) und Erwin Hameseder (Bank und Versicherung) 200 Gäste in die Österreichische Nationalbibliothek geladen hatten, war deutlich zu spüren. Nicht nur die 3 Prozent Wirtschaftswachstum, die vom Wifo für 2018 prognostiziert wurden, sondern auch die Vorschusslorbeeren und die damit verbundenen großen Erwartungen an die Bundesregierung sorgen für Optimismus.

„Das Zeitalter der Ankündigungspolitik muss gegen eine Periode der Umsetzungspolitik ausgetauscht werden“, so Ehrlich-Adám. Dem stimmt auch Hameseder zu. „Das Regierungsprogramm ist vielversprechend. Ich hoffe, dass es gelingt möglichst viele Vorhaben in angemessener Zeit auch tatsächlich umzusetzen.“

Als Signal, dass die Regierung auf eine gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaft setzt, wurde auch die Anwesenheit von Bundesminister Josef Moser (Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz) gewertet, der dies in seiner Rede auch bestätigte.

Einsatz gegen bürokratische Hürden

Beide Spartenobleute setzen sich für den Abbau von bürokratischen Hürden, das Abstellen von Golden-Plating europäischer Verordnungen und Verbesserungen bei der Regulatorik ein. Für Stefan Ehrlich-Adám gibt es außerdem ein Herzensthema: „Bildung, Bildung, Bildung.“ Der im Regierungsprogramm angekündigte Vorrang einer Bildungspflicht vor einer in die Jahre gekommenen Schulpflicht sei ein erster Schritt, aber es fehle noch das große Bild.

Erwin Hameseder bezog sich ebenfalls auf einen  Punkt im Regierungsprogramm: die Proportionalität. „Für internationale Großbanken gibt es die gleichen Regeln wie für kleine regionale Banken. Die Flut an Vorgaben ist für diese nicht zu bewältigen.“ Dies müsse sich ändern und es müssten auch die Vorschriften zu Basel IV eine wirtschaftsfreundliche Prägung erfahren.

Zu tun gibt es genug: Die gute Konjunktur und das Wachstum in allen Märkten sowie die Zuversicht der Österreicherinnen und Österreicher werden für ein spannendes und wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2018 sorgen.


Impressionen des Neujahrsempfangs 2018 der Sparten Industrie sowie Banken und Versicherungen der Wirtschaftskammer Wien

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