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Neues Stadtviertel statt alter Gleise

Derzeit trennt der Nordwestbahnhof den 20. Bezirk in zwei Teile. Das wird sich ändern, denn die Gleise werden bis 2033 einem neuen Stadtviertel weichen. Für die lokale Wirtschaft ist das gut, doch es gibt auch Kritik an den derzeitigen Plänen.

Die Entwicklung des Nordwestbahnhofs ist positiv, weil der Bahnhof den Bezirk trennt und neue Geschäftsflächen entstehen können. Bei Detailplanung könnte mehr auf die Wirtschaft eingegangen werden, sagt Christian Enöckl Bezirksobmann der WKW im 20. Bezirk
© wkw/pippan Die Entwicklung des Nordwestbahnhofs ist positiv, weil der Bahnhof den Bezirk trennt und neue Geschäftsflächen entstehen können. Bei Detailplanung könnte mehr auf die Wirtschaft eingegangen werden, sagt Christian Enöckl Bezirksobmann der WKW im 20. Bezirk

Mit einer Fläche von 44 Hektar ist das Gelände des Wiener Nordwestbahnhofs die letzte große, zentrumsnahe Stadtentwicklungsreserve Wiens. Derzeit nutzen die ÖBB das Areal noch für den Güterverkehr, doch das wird bald zu Ende sein. Denn die ÖBB entwickeln gemeinsam mit der Stadt Wien in dem Gebiet ein riesiges, neues Stadtviertel - mit 6500 Wohnungen, vier Hochhäusern, Büros, Handels- und Gewerbeflächen und einer Grünoase in seiner Mitte. Im Herbst startet das Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), Anfang nächsten Jahres rollen bereits die Bagger an und räumen das Gelände. Sämtliche Gleisanlagen und Lagerhallen weichen dann einem großen Baufeld, auf dem bis 2033 in Etappen das neue Stadtviertel entsteht. „Es besteht nun die historische Chance, die Trennung der Brigittenau in zwei Bezirksteile aufzuheben”, sagt Christian Enöckl, Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Wien im 20. Bezirk. Das Projekt sei daher sehr zu begrüßen. Allerdings habe man bei der Projektentwicklung schon Jahre verloren - die Umsetzung hätte ursprünglich viel früher beginnen sollen.  Viel wichtiger als der Zeitplan ist ihm allerdings die infrastrukturelle Anbindung des neuen Stadtteils. „Im derzeitigen Leitbild sind nur wenig Querungen vorgesehen. Wichtig wäre etwa eine Verbindung zwischen der Wallensteinstraße und der Traisengasse”, sagt Enöckl. „Wir hoffen hier auf Nachbesserungen”, so der Wirtschaftsvertreter. Auch genügend Parkplätze für Menschen, die hier einkaufen wollen, seien wichtig.

Ein weiterer Kritikpunkt

70 Prozent der verbauten Fläche sind für Wohnen reserviert, den Rest teilen sich Bildungseinrichtungen, soziale und kulturelle Einrichtungen, Betriebe und einige mehr.

„Neue Betriebsflächen werden für den Stadtteil ganz wesentlich sein, damit das Viertel nicht zur Schlafstätte wird. Man müsse eine gute Nachversorgung sicherstellen und außerdem Angebote schaffen, die „die Gegend interessant machen”.
Christian Enöckl

In den derzeitigen Plänen könnte auf die Wirtschaft noch mehr eingegangen werden, findet Enöckl: „Wir hoffen auf die Möglichkeit, uns hier weiter einbringen zu können.”

Investitionen für Wiens Zukunft sehr wichtig

In ihren bisherigen Stellungnahmen hat die WK Wien bereits auf den Bedarf an kleinteiligen Handelsflächen in der Erdgeschoßzone, auf die Anforderungen von Lieferbetrieben und auf einiges mehr hingewiesen. Vielfach mit Erfolg. So soll etwa ein großes, neues Einkaufszentrum hier nicht entstehen. Dass das Areal nun entwickelt wird, sieht die Kammer sehr positiv. Denn Investitionen in neuen Wohnraum, neue Geschäfte, Betriebsflächen und Büros sind für Wiens Zukunft sehr wichtig, wie die WK Wien in einer Kampagne gemeinsam mit der Stadt Wien aktuell zeigt.

 

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