th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Neues Gesetz verhindert Kfz-Zulassungsbetrug

Im Kampf gegen Betrug bei Leasinggeschäften hat Österreichs Parlament einen wichtigen Schritt gesetzt: Seit 1. Oktober ist für Zulassungsstellen ein Check in der sogenannten Asset Datenbank verpflichtend, ehe sie die Zulassung für ein Kfz ausstellen.

Auto
© Hetman Bohdan/Shutterstock

In dieser Datenbank sind Eigentums- und Wertsicherungsrechte von Leasing- und Pfandleihunternehmen eingetragen, sie hilft damit, Betrügereien zu verhindern. Laut Goran Paul vom Versicherungsverband Österreich war es bisher beispielsweise vorgekommen, dass Leasingnehmer in betrügerischer Absicht bei der Zulassungsstelle angaben, die Fahrzeugdokumente verloren zu haben, und ein Duplikat beantragten. Mithilfe dieser Duplikat-Dokumente wurde dann das Auto teuer an Private verkauft. Dem werde nun mit der Datenbank ein Riegel vorgeschoben.

Datenbank wurde von den Wiener Pfandleihunternehmern initiiert

Entwickelt wurde die Asset Datenbank bereits 2013 - gemeinsam vom Kreditschutzverband (KVS) 1870, den Pfandleihunternehmern und dem Verband der österreichischen Leasingunternehmen. Geführt wird sie beim KSV 1870. Erfasst sind sämtliche Kfz - Pkw, Lkw und Motorräder.

Es werden jedoch keine personenbezogenen Daten in die Datenbank eingetragen, sondern es wird lediglich etwa die Fahrgestellnummer als Fingerabdruck eines Fahrzeuges hinterlegt”
Karin Meier-Martetschläger, Sprecherin der Pfandleihunternehmen und Versteigerer in der Wiener Fachgruppe der Finanzdienstleister, Begründerin dieser Initiative zur Betrugsbekämpfung. 

Sicherheitslücke geschlossen

Auch Fachgruppenobmann Eric Samuiloff begrüßt den jetzigen gesetzlichen Schritt der verpflichtenden Datenbankabfrage vor Zulassung. Mit der Asset Datenbank sei es gelungen, eine „branchenübergreifende Sicherheitslücke im Sinne der Gesamtwirtschaft” zu schließen, so Samuiloff. Laut KSV 1870 konnten bereits in den ersten Wochen nach Inkrafttreten der Gesetzesnovelle mehrere nachweisliche Betrugsversuche abgewendet werden.

Das könnte Sie auch interessieren

digital

Was Sie bei der Umsetzung digitaler Projekte beachten sollten

Digitale Projekte sind für Unternehmen von zentraler Bedeutung. Doch wie findet man einen fachlich geeigneten Umsetzen für die Webseite, die E-Commerce-Lösung, das Customer Relationship Management (CRM) oder die Mobile App? Experte Christoph Gardowsky gibt praktische Tipps. mehr

Monatslogo Gründen/Nachfolgen

Nachfolgen als sinnvolle Alternative zum Gründen

Ein Unternehmen aufbauen, erhalten und davon leben - da stecken viel Herzblut und Persönlichkeit dahinter. Kommt dann die Zeit, wo man ans Aufhören denkt, gilt: Je eher und besser man plant, desto besser kann die Geschäftsübergabe klappen. mehr