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Neues Gesetz verhindert Kfz-Zulassungsbetrug

Im Kampf gegen Betrug bei Leasinggeschäften hat Österreichs Parlament einen wichtigen Schritt gesetzt: Seit 1. Oktober ist für Zulassungsstellen ein Check in der sogenannten Asset Datenbank verpflichtend, ehe sie die Zulassung für ein Kfz ausstellen.

Auto
© Hetman Bohdan/Shutterstock

In dieser Datenbank sind Eigentums- und Wertsicherungsrechte von Leasing- und Pfandleihunternehmen eingetragen, sie hilft damit, Betrügereien zu verhindern. Laut Goran Paul vom Versicherungsverband Österreich war es bisher beispielsweise vorgekommen, dass Leasingnehmer in betrügerischer Absicht bei der Zulassungsstelle angaben, die Fahrzeugdokumente verloren zu haben, und ein Duplikat beantragten. Mithilfe dieser Duplikat-Dokumente wurde dann das Auto teuer an Private verkauft. Dem werde nun mit der Datenbank ein Riegel vorgeschoben.

Datenbank wurde von den Wiener Pfandleihunternehmern initiiert

Entwickelt wurde die Asset Datenbank bereits 2013 - gemeinsam vom Kreditschutzverband (KVS) 1870, den Pfandleihunternehmern und dem Verband der österreichischen Leasingunternehmen. Geführt wird sie beim KSV 1870. Erfasst sind sämtliche Kfz - Pkw, Lkw und Motorräder.

Es werden jedoch keine personenbezogenen Daten in die Datenbank eingetragen, sondern es wird lediglich etwa die Fahrgestellnummer als Fingerabdruck eines Fahrzeuges hinterlegt”
Karin Meier-Martetschläger, Sprecherin der Pfandleihunternehmen und Versteigerer in der Wiener Fachgruppe der Finanzdienstleister, Begründerin dieser Initiative zur Betrugsbekämpfung. 

Sicherheitslücke geschlossen

Auch Fachgruppenobmann Eric Samuiloff begrüßt den jetzigen gesetzlichen Schritt der verpflichtenden Datenbankabfrage vor Zulassung. Mit der Asset Datenbank sei es gelungen, eine „branchenübergreifende Sicherheitslücke im Sinne der Gesamtwirtschaft” zu schließen, so Samuiloff. Laut KSV 1870 konnten bereits in den ersten Wochen nach Inkrafttreten der Gesetzesnovelle mehrere nachweisliche Betrugsversuche abgewendet werden.

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