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Neues Förderprogramm für Elektromobilität gestartet

Mit 2,8 Millionen Euro unterstützt die Stadt Wien bis Ende 2021 den Ausbau energieeffizienter Mobilitätsformen im urbanen Gebiet. 

Elektromobilität
© lassedesignen/FotoliaL

Konkret gibt es zwei Förderschienen:  

  1. Zuschuss zu E-Lastenfahrrädern für Unternehmen
    Betriebe, die Elektro-Lastenfahrräder anschaffen, erhalten einen finanziellen Zuschuss, der je nach Nutzlast des Lastenrads variiert: Zwischen 40 und 100 Kilogramm (kg) Nutzlast gibt es bis zur Hälfte der Anschaffungskosten (maximal 2000 Euro pro Fahrrad), bei höherer Nutzlast bis zu 30 Prozent (maximal 4000 Euro pro E-Lastenrad). Wird gleichzeitig ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor verkauft, erhalten die Betriebe zusätzlich einen Bonus von 500 Euro. Um die Beteiligung in allen Bezirken zu sichern, winkt den ersten drei Förderzusagen pro Bezirk ein weiterer Bonus von 500 Euro. Bis 2021 stehen für diese Förderschiene 800.000 Euro zur Verfügung, die auschließlich an Firmen, Organisationen und Vereine - nicht an Private - ausgeschüttet werden.
  2. Gemeinschaftliche Nutzung von Mobilitätsangeboten im Wohnbau:
    Die Stadt fördert Sharing-Angebote, die mindestens ein Elektroauto beinhalten. Zuschüsse gibt es für immaterielle (z.B. Planung, Bewusstseinsbildung, Maßnahmenausarbeitung, Evaluierung) und für materielle Leistungen (z.B. Bauarbeiten, Anschaffung von Fahrzeugen, Anmieten von Parkflächen). Immaterielle Leistungen werden zu 50 Prozent gefördert, materielle Leistungen zu 30 Prozent. Die maximale Fördersumme pro Projekt liegt bei 200.000 Euro. Für kleine und mittlere Unternehmen wird die Förderintensität erhöht, und für reine Bewohnerprojekte gelten vereinfachte Vorschriften.
Insgesamt sind für diese Projekte zwei Millionen Euro reserviert. Anträge für beide Förderschienen können seit 1. Februar eingereicht werden. Die Abwicklung läuft über das UIV (Urban Innovation Vienna GmbH) Energy Center.





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