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Neue Umfrage zeigt Bedarf an mehr Finanzbildung

Wirtschaftskammer Wien-Netzwerk „Frau in der Wirtschaft“ stärkt weibliche Kompetenz u.a. beim Thema Sparen und Anlegen

V.l.: Alexandra Psichos, Petra Felber, Margarete Kriz-Zwittkovits, Tanja Marta-Cellnigg, Verena Wiesinger, Kasia Greco, Petra Hirnschall
© Jennifer Fetz V.l.: Alexandra Psichos, Petra Felber, Margarete Kriz-Zwittkovits, Tanja Marta-Cellnigg, Verena Wiesinger, Kasia Greco, Petra Hirnschall

„Mut zum Geld“, so lautet der Jahresschwerpunkt 2021 des Unternehmerinnen-Netzwerks „Frau in der Wirtschaft Wien“. Neben Online-Talks und dem Event „Tag der Frau in der Wirtschaft“ wurde auch eine Umfrage zum Thema Finanzkompetenz, u.a. zum Aspekt Sparen und Anlegen, durchgeführt.

„Je mehr Finanzwissen, desto mehr Unabhängigkeit. Wir ermutigen daher unsere Mitglieder, sich nicht nur am Weltspartag mit dem Thema Sparen und Anlegen zu beschäftigen, um hier noch sattelfester zu werden.“
Margarete Kriz-Zwittkovits

265 Unternehmerinnen haben an der aktuellen Befragung teilgenommen. Daraus ergeben sich interessante Einblicke zum Status quo und dem weiteren Bedarf von weiblicher Financial Literacy:

  • 34 Prozent der Unternehmerinnen geben an, ihr Geld gar nicht anzulegen.
  • Weitere 34 Prozent haben zumindest ein Spar- bzw. ein Bausparkonto. „Auch, wenn das Geld sich so bekanntlich nicht vermehrt, sondern das Guthaben bzw. dessen Kaufkraft durch die aktuelle Zinslage sogar sinkt“, wie Margarete Kriz-Zwittkovits, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, feststellt.
  • Unter jenem Drittel der Befragten, die ihr Geld tatsächlich veranlagen, entscheiden sich 41 Prozent für Aktien, Anleihen und Fonds. 20 Prozent investieren in Immobilien. Nur fünf Prozent legen ihr Vermögen in Gold, Kryptowährungen oder Unternehmensbeteiligungen an

Unsicherheit als Grund gegen Aktien

Knapp die Hälfte der Befragten kennen sich ihrer eigenen Einschätzung nach nicht genug mit Finanzveranlagungen aus bzw. fühlen sich hier unsicher.

35 Prozent geben an, sich noch nicht mit Aktien, Fonds oder Anleihen auseinandergesetzt zu haben. Immerhin führen nur 19 Prozent hierbei ganz grundsätzlich ein fehlendes Interesse an. 34 Prozent fühlen sich aber beim Thema Aktien und Co. unsicher.

Alternative: Unternehmensbeteiligung

DieMöglichkeit, als Kapitalgeberin bei einer alternativen Finanzierung aktiv zu werden, könnte für viele Unternehmerinnen eine interessante Alternative zum schlecht verzinsten Sparbuch sein. „Wer selbst ein Unternehmen führt, die Herausforderungen des Wirtschaftslebens kennt und mit den Mechanismen des Marktes vertraut ist, kann für die Rolle als Investorin gut geeignet sein – auch wenn es nur um kleine Beträge geht“, ist Kriz-Zwittkovits überzeugt. Schließlich seien alternative Finanzierungen bei Wiener Unternehmen stark im Kommen. „Für die Wiener Unternehmerinnen gibt es hier viel Potenzial, sich einzubringen, anderen Betrieben Schwung zu geben und finanziell davon zu profitieren.“´, so Kriz-Zwittkovits.

Das Unternehmerinnen-Netzwerk Frau in der Wirtschaft Wien informiert regelmäßig mit Online-Talks zu Anlageformen, Pensionsvorsorge und vielem mehr. Auch beim „Tag der Frau in der Wirtschaft“ ging es kürzlich u.a. bei einem Vortrag von „Investorella“ Larissa Kravitz um Anlageformen.


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.): Gregor Puscher (Geschäftsführer wohnfonds_wien), Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck, Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál und Josef Cser (Geschäftsführer Wohnservice Wien).

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