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Neue Probleme schaffen neue Lösungen

Die Welt steht für Wiens Unternehmer trotz Corona-Pandemie nicht still. Wie sie mit Optimismus und neuen Ideen den Blick fest nach vorne richten, zeigten einige Unternehmer in der letzten telefonischen „Sprechstunde der WIENER WIRTSCHAFT”.

Obsthaus Haller
© Obsthaus Haller

Obst und Gemüse für Private statt für Gastronomie

Solange die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise andauern, können Konsumenten sich jeden Samstag zwischen acht und zwölf Uhr in einem Drive-In mit frischem Obst und Gemüse versorgen. „Wir haben einen Stand außerhalb des Großmarkt Wien-Geländes parallel zur Laxenburger Straße 367 aufgebaut, wo es vier verschieden gefüllte Obst- und Gemüse-Kisten zur Auswahl gibt. Die Kunden fahren mit dem Auto vor, bestellen und bezahlen durch das Beifahrerfenster, wir laden die Kisten in den Kofferraum. Aussteigen ist nicht nötig”, sagt Cindy Luisser-Haller. Die Kunden kaufen oft gleich mehrere Kisten und versorgen damit sich, ihre Verwandtschaft und die Nachbarschaft. „Wir beliefern normalerweise die Systemgastronomie, aber dieses Geschäft ist jetzt auf Null gesunken. Wir kämpfen auch mit dem Zahlungsverzug der Kunden und den offenen Rechnungen aus Februar und März. Daher versuchen wir auf diesem Weg einen Teil des Verlustes wettzumachen”, sagt Luisser-Haller. Neben dem Verkauf am Samstag beliefern sie unter der Woche Privathaushalte mit ihren Obst- und Gemüsekisten. Der Betrieb hat in kürzester Zeit einen Online-Shop auf seiner Homepage eingerichtet, über den bestellt und ein Lieferdatum festgelegt werden kann. „Er wird gut angenommen und jetzt laufen die Bestellungen strukturiert ab”, so Luisser-Haller. Ihre Produkte kommen aus der Region oder aus dem benachbarten Ausland - konventionell oder in Bio-Qualität. Ausgeliefert werden die Obst- und Gemüsekisten von Hallermobil. Auch diesem Unternehmen ist das Geschäft durch den Shutdown weggebrochen und es kann durch die Kooperation mit dem Obsthaus den Betrieb aufrechterhalten. „Jetzt hängt alles davon ab, wann wir wieder an die Gastronomie liefern können”, so Luisser-Haller.

Kunde bleibt auch in der Krise König

Buchacher
© DMS/Yannik

2004 konnten wahrscheinlich noch die Wenigsten etwas mit dem Begriff Digitalisierung anfangen. Und trotzdem legte Michael Buchacher in diesem Jahr den Grundstein für sein Unternehmen „Digitale Mediensysteme”. Heute beschäftigt er 24 Mitarbeiter und erhält Aufträge von Firmen aus mehr als 13 verschiedenen Ländern mit Fokus aus den DACH-Raum. „Wir entwickeln und betreiben ausgefeilte technische Lösungen für den Handel”, erklärt Buchacher. „Diese Lösungen reichen von Displays in Shops und Filialen, über eigene Audiokanäle und Shop-Radios, bis hin zur Content-Erstellung und Tools, um das Einkaufsverhalten der Kunden zu erschließen und so das Einkaufserlebnis zu verbessern”, so der Experte, der das Erfolgsrezept seines Betriebs vor allem in der breiten Aufstellung aber auch in der Agilität des Unternehmens sieht: „In unserem Team verfügen wir über die nötige Expertise, um von den technischen Details bis hin zur Content-Erstellung alles übernehmen zu können. Das ermöglicht es uns auch schnell auf neu „aufpoppende“ Problemstellungen Lösungen zu finden”, so Buchacher. Gelegen kommen die Ideen und Lösungen von DMS besonders in Zeiten der Corona-Krise: Wir haben jetzt für den Handel ein Ampelsystem für Kunden entwickelt, das anzeigt, wenn die maximale Anzahl an Personen im Geschäft erreicht ist”, erklärt Buchacher. Und ein weiteres „Corona-Projekt” steht bereits in den Startlöchern: „Für Geschäfte, die derzeit nicht aufsperren dürfen, haben wir ein Kommunikationstool entwickelt, das es ermöglicht, Kunden, die zu Hause am PC oder am Tablet sitzen, live in die Filiale zuzuschalten”, schildert Buchacher. „So hat der Kunde auch beispielsweise während der Ausgangssperre die Chance, sich das Produkt genau anzusehen und sich professionell durch einen Experten vor Ort beraten zu lassen.”

Die Krise mit neuen Initiativen meistern

Patrick Prehl
© Patrick Prehl

Mit Growth Marketing, Innovationsmanagement und Daten- und Softwareentwicklung ist The Ventury bereits seit 2016 Ansprechpartner sowohl für Start-ups als auch für bereits etablierte Unternehmen, die sich weiterentwickeln und Innovationsprojekte umsetzen möchten. „Uns ist es wichtig den Kontakt auch zu jungen Start-ups zu halten. Das ermöglicht es uns, am Ball zu bleiben und mitzubekommen, welche Innovationen, welche Projekte derzeit besonders gefragt sind. Das Wissen aus dieser Zusammenarbeit können wir dann auch bei der Betreuung unserer bereits etablierten Kunden anwenden”, erklärt Patrick Prehl, Produktleiter im Bereich Daten- und Softwareentwicklung das Konzept des Wiener Unternehmens. Start-ups wiederum profitieren von unseren Beziehungen zu größeren Unternehmen, weil wir ihnen deren Perspektive vermitteln können und somit oft als Türöffner für eine spätere Zusammenarbeit fungieren. In Zeiten von Covid-19 hat The Ventury außerdem einen ganz speziellen Aufruf gestartet und bietet Unternehmen, die effektive Ideen und Initiativen zur Überbrückung der Corona-Krise haben, ein kostenloses Unterstützungspaket im Bereich  Growth Marekting an. Die Corona-Krise macht sich für das junge Unternehmen auch noch auf eine andere Art bemerkbar: „Dadurch, dass wir mit unserem Angebot so breit aufgestellt sind, erleben wir derzeit eher eine Verschiebung der Auslastung. Einen Boom erlebt gerade der Bereich ,Daten- und Softwareentwicklung’ mit dem Schwerpunkt BotBase. „Gerade jetzt ist es sinnvoll, solche automatisierten Programme wie Bots für bestimmte Plattformen einzurichten, um zum Beispiel für die Notfallhotlines eine Entlastung zu schaffen und Informationen gut zugänglich zu machen.” Bots (kurz für Englisch Roboter) sind Computerprogramme, die weitgehend automatisch Aufgaben abarbeiten. „Man findet sie zum Beispiel oft auf Websites als persönliche Assistenten die Antworten auf häufig gestellte Fragen geben oder Kundenanliegen in digitaler Form erheben und weiterverarbeiten”, sagt Prehl. Das Besondere an der Bot-Software von TheVentury? „Unsere oberste Priorität ist Kundenzufriedenheit, wenn also der Bot eine Frage zum Beispiel nicht beantworten kann, wird sie direkt an einen ,echten’ Mitarbeiter weitergeleitet und kann von diesem direkt beantwortet werden”, erklärt Prehl. 

Digitale Vertriebsstrategien

Ninja
© Martina Draper

Die Growth Ninjas GmbH ist ein Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Digitales Vertriebsmanagement, Digitale Lösungen und Projektmanagement. Das Team aus Senior Experten begleitet Unternehmen diverser Branchen bei allen Wachstumsinitiativen, angefangen vom (digitalen) Vertriebsaufbau, sowie Business Development bis hin zu allen Themen im digitalen Bereich wie Growth Hacking, IT-Projektmanagement und Digitales Marketing. Der Fokus liegt hierbei immer auf dem Thema der Digitalen Kundengewinnung. „Unsere Kunden profitieren von unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Aufbau, der Beratung und Führung von Unternehmen. Gemeinsam setzen wir Projekte um, optimieren Prozesse und schaffen Wachstum. Gerade in Zeiten der Corona-Krise ist das enorm wichtig”, erklärt Geschäftsführer Stefan Greunz. Zu den Kunden von Growth Ninjas gehören z.B. die Wiener Städtische, Lexoffice, Volksbank Wien, aqua alpina, yuutel, riskine -und viele mehr. „Wir glauben daran, dass jedes Unternehmen die beste Unterstützung für sein Wachstum bekommen soll – ob Start-up, KMU, Corporate oder Bank.” Das Unternehmen stehe für Wachstum. „Als Growth Ninjas nutzen wir unsere Fähigkeiten, um die Ziele unserer Kunden zu erreichen. Wir begleiten sie am Weg dorthin, setzen um, und liefern Ergebnisse - ob verdeckt im Hintergrund oder in der ersten Reihe”, so Greunz, „Denn die Mission der Kunden ist unsere Mission.” Das sei auch der Fokus in Zeiten der Corona-Krise. „Wir stehen als Team auf allen Kanälen wie gewohnt zur Verfügung. Per Telefon, E-Mail, Social Media und per Videokonferenz”, erklärt Greunz.

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