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Neue Infrastrukturen im Aufwind

Früher ging es vor allem um Straßen, Schienen und Flughäfen. Heute stehen IT-Datenleitungen, Energieversorgung und Telekommunikation im Mittelpunkt. Welche Infrastrukturen wichtig sind, wandelt sich.

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© Delices/Shutterstock

Fragt man die Manager großer Betriebe, so ist die Antwort eindeutig: IT, Energie und Telekommunikation sind die Infrastrukturen, auf die es in Zukunft vor allem ankommen wird. „Alte” Infrastrukturen wie Straße, Schiene, Luft- oder Schifffahrt schneiden dagegen eher schlecht ab. Überraschend wenig Zuspruch gibt es allerdings auch zum 5G-Netz, dessen Ausbau in den kommenden Jahren von Politik und Mobilfunkbetreibern forciert wird: Nur jeder zweite befragte Manager meint, dass diese Technologie in der Zukunft eine große Rolle spielen wird. Zu diesem Ergebnis kommt der Österreichische Infrastrukturreport 2021, für den 240 heimische Top-Manager befragt wurden

Energie und Klimaschutz im Aufwind

Der Bericht zeigt auch, wie sehr die Corona-Krise das Bewusstsein der Befragten verändert hat. So wird die Gesundheitsinfrastruktur so wichtig bewertet wie noch nie. Auch Umweltthemen sind bei den Managern hoch im Kurs: So sehen mehr als 80 Prozent den Ausbau der Technologien in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz als vordringlich an, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs spielt für die Manager aber nicht nur technische Infrastruktur eine Rolle: Klar auf Platz 1 befinden sich gut ausgebildete Fachkräfte - also die „humane Infrastruktur” des Landes. „Der strategische Ausbau der Infrastruktur ermöglicht es, die Ziele für Wettbewerbsfähigkeit und Standorterfolg, mehr Resilienz und einen wirksamen Klimaschutz integriert zu erreichen”, sagt David Ungar-Klein, Herausgeber des Infrastrukturreports und Gründer von Future Business Austria.

Zahlen
© Quelle: Österreichischer Infrastrukturreport 2021 der Initiative Future Business Austria

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