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Mit frischer Kraft für ihre Bezirke

Iris Einwaller hat in Favoriten die Funktion der WK Wien-Bezirksobfrau neu übernommen, Stephanie Ernst auf der Wieden. Beide setzen sich für die Anliegen der lokalen Wirtschaft ein und sind ihr direkter Draht zur Interessenvertretung.

Als Bezirksobfrau auf der Wieden ist Stephanie Ernst Ansprechperson für die rund 4300 Unternehmer des 4. Bezirks.
© Foto Weinwurm Als Bezirksobfrau auf der Wieden ist Stephanie Ernst Ansprechperson für die rund 4300 Unternehmer des 4. Bezirks.

Als „faszinierenden Stadtteil mit vielfältigem Unternehmertum und Schmelztiegel verschiedener Menschen und Kulturen” bezeichnet Iris Einwaller den Bezirk Favoriten. Seit Juni ist die Geschäftsführerin der epmedia Werbeagentur als Bezirksobfrau der Wirtschaftskammer Wien Vor-Ort-Ansprechpartnerin für die mehr als 7700 Favoritner Betriebe. Einige hat sie bereits besucht - mit durchwegs positiver Resonanz.

„Die Unternehmer freuen sich, dass ihnen jemand zuhört und Tipps gibt.”
Iris Einwaller

Ab September sind regelmäßig Info-Events für Unternehmer geplant. Einwaller macht sich auch für Initiativen stark, die der gesamten Wirtschaft im Bezirk nützen. Etwa die von einigen Unternehmern initiierte Neugestaltung des Reumannplatzes. Oder den Neubau des Internationalen Busbahnhofs, den Einwaller gern am Standort Verteilerkreis Favoriten hätte. „Das wäre eine Chance für den Bezirk”, ist sie überzeugt. Man könnte den auch jetzt schon verkehrsstarken Platz optisch schön gestalten, weitere Nutzer dort ansiedeln, Brücken als sichere Fußwege in den Bezirk errichten - alles Maßnahmen mit Mehrwert, die den Verteilerkreis auch für die Bezirksbewohner aufwerten würden. Für Einwaller könnte das „ein Prestigeprojekt für Favoriten” werden. Wenig prestigeträchtig ist derzeit die Favoritenstraße beim Hauptbahnhof. Sie leidet unter Leerständen und zuwenig Passanten. Einwaller will eine Wirtschaftsinitiative gründen, die leere Lokale anmietet und temporär an Jungunternehmer vergibt. Diese Pop-up-Cluster würden Kunden bringen und andere Betriebe nachziehen, ist sie überzeugt. Offen sei allerdings noch die Finanzierung, auch die Immobilieneigentümer müssten mit ins Boot geholt werden. Für den „Bahnorama”-Platz, wo während der Hauptbahnhof-Bauzeit ein Holz-Aussichtsturm stand, wünscht sich Einwaller ebenfalls eine Nutzung, die für Frequenz sorgt - „eine Freiluftbühne oder ähnliches”. Unterstützen will sie auch Initiativen, die alteingesessene mit neuen Favoritnern vernetzen. Ein Beispiel: Im neuen Sonnwendviertel haben lokale Stakeholder eine Mobilitätsinitiative initiiert, die die Bewohner animieren soll, möglichst viel im Grätzel zu erledigen - ohne Auto. „Das hat viel Potenzial für die Unternehmer und fördert auch die Vernetzung”, ist die Bezirksobfrau sicher. 

Der Gemeinschaftssinn der Wiedner Unternehmer

Ein großes Gemeinschaftsgefühl, das in einem fast dörflichen Charakter in den Grätzeln zum Ausdruck kommt - das zeichne die Wieden aus, sagt Stephanie Ernst, seit einem halben Jahr hier WK Wien-Bezirksobfrau. „Alle Unternehmer, die ich bisher kennengelernt habe, sind stolz, auf der Wieden zu sein”, sagt die im Management der Rainer-Gruppe tätige Unternehmerin. Sie selbst lerne Bezirk und Betriebe auf der Wieden gerade neu kennen - im Rahmen ihrer Betriebsbesuche beispielsweise, oder bei den regelmäßig stattfindenden Info-Veranstaltungen, bei denen besonders die Vernetzung der Unternehmer untereinander im Fokus steht.

„Es geht ja nicht immer darum, Probleme zu lösen. Auch Kommunikation kann einen Mehrwert schaffen”
Stephanie Ernst

Die Reaktionen der Unternehmer seien durchwegs positiv. „Sie freuen sich, jemanden zu haben, mit dem sie über ihre Probleme reden können.” Dass sich die Wiedner Wirtschaft stark mit ihrem Bezirk identifiziert, komme auch in den Anliegen zum Ausdruck,

die die Selbstständigen an sie herantragen - laut Ernst viele gut durchdachte Dinge,von denen alle profitieren: Ein fehlender Zebrastreifen etwa, oder eine Ampelschaltung oder ein Radweg, die den Verkehrsfluss stören. Diese Anliegen leitet sie an die Verantwortlichen weiter und versucht zu vermitteln. Die Verkehrs- und Parkplatzsituation ist ein wichtiges Thema im Bezirk. Parkplätze sind rar, mit dem noch für heuer geplanten Baubeginn der neuen U-Bahn U2/U5 werden in Margareten weitere Autostellplätze wegfallen, was auch die Situation auf der Wieden weiter verschärfen dürfte, gibt Ernst die Befürchtungen der Unternehmer wieder. Auch die vielen Radwege im Bezirk seien „nicht immer durchdacht” und machten ein Vorankommen etwa für Lieferanten schwierig. Punktuell sind auch leere Geschäftslokale ein Thema. Hier setzt sich Ernst - gemeinsam mit den Wiener Einkaufsstraßen und der Agenda Wieden, einer Initiative, die den Bezirk schöner und lebenswerter gestalten will - für eine Wiederbelebung ein. Wie in Favoriten könnten temporäre Nutzungen durch Pop-up-Stores diese „blinden Flecken” dezimieren. Der Bezirk habe viel Gastronomie und viele Galerien. „Da wäre da und dort noch Platz für nette Geschäfte, die zum Verweilen einladen”, sagt Ernst.

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