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Mit dem Fokus auf das Besondere

Die Parfümerie J.B. Filz’s Sohn am Wiener Graben feierte heuer einen besonderen Geburtstag. Mit ihrer Philosophie, sich auf das Besondere zu konzentrieren, behauptet sie  sich seit 210 Jahren erfolgreich auf dem Markt.

Helga Zmrzlik-Filz, Tochter Angelika Liebhart und  Alfred Zmrzlik in ihrer kleinen, aber feinen Parfümerie, die seit 1809 Am Graben ansässig ist. Zum heurigen 210-Jahr-Jubiläum erhalten Stammkunden 210 Promille Einkaufsrabatt
© A. Zmrzlik Helga Zmrzlik-Filz, Tochter Angelika Liebhart und Alfred Zmrzlik in ihrer kleinen, aber feinen Parfümerie, die seit 1809 Am Graben ansässig ist. Zum heurigen 210-Jahr-Jubiläum erhalten Stammkunden 210 Promille Einkaufsrabatt

Es waren unruhige Zeiten, als Anton Filz am 23. April 1809 am Wiener Graben eine Parfümerie eröffnete. Österreich hatte Frankreich kurz zuvor den Krieg erklärt, dessen Kaiser Napoleon rückte nun mit seinen Truppen gegen die Stadt vor. Die Wiener mussten sich auf Kämpfe und Belagerung vorbereiten.

Trotzdem scheint es für Filz, der damals auch eine Seifensiederei in der Leopoldstadt betrieb, der richtige Moment gewesen zu sein, um seine Seifen und Duftwässer der Kundschaft in der Innenstadt anzubieten. Das Geschäft florierte. Nach dem frühen Tod des Gründers übernahm sein Sohn Johann Baptist, dessen Initialen bis heute im Firmennamen „J.B. Filz’s Sohn” verewigt sind. 1874 übersiedelte die Parfümerie - nun schon in dritter Generation und mit dem Prädikat k.u.k. Hofparfumeur ausgezeichnet - ins Haus Graben Nummer 13, wo sie bis heute ihren Standort hat.

Die Firmenphilosophie: Anders als alle anderen

Beständigkeit ist ein wesentliches Element in der 210-jährigen Geschichte des Familienbetriebs, der bis heute von den Nachkommen des Gründers betrieben wird. Helga Zmrzlik-Filz führt die Parfümerie gemeinsam mit Tochter Angelika Liebhart, der mittlerweile siebenten Generation. Unterstützt werden sie von fünf Mitarbeitern. „Für uns sind die 4A ausschlaggebend: Anders als alle anderen”, sagt Alfred Zmrzlik, der Frau und Tochter im Unternehmen ebenso zur Seite steht. Das gelte vor allem für das Sortiment.

„Man muss nicht alles haben, was auf dem Markt ist, sondern das Besondere”
Alfred Zmrzlik

Danach werden die Produkte ausgewählt. Das Sortiment umfasst Düfte, Haut-, Körper- und Haarpflegeprodukte sowie eine Auswahl dekorativer Kosmetik. Selbstbedienung gibt es in dem kleinen Laden nicht, alle Kunden werden nach ihren Wünschen gefragt und individuell beraten.

Der Standort als wertvollstes Gut

Die Seifensiederei ist längst Geschichte, eigene Parfums aus dem Hause Filz gibt es seit einigen Jahren jedoch wieder. Für das „Eau de Lavande” oder den „Wiener Lieblingsduft” hat man alte Familienrezepturen neu gemischt, „Café de Vienne” ist eine der jungen Eigenkreationen. Vor allem die etwas reifere Klientel schätze Angebot und Beratung bei J.B. Filz, sagt Alfred Zmrzlik. Dazu gibt es auch treue Touristen, die immer wieder kommen, um hier Pflegeprodukte und Düfte einzukaufen. Die Lage am Graben sei dafür ja geradezu ideal. Dieser Standort ist, so Zmrzlik, „das Kostbarste, das die Vorfahren hinterlassen haben”.

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