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Mit aller Kraft für Wiens Wirtschaft

Was Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien in Corona-Zeiten für die Wirtschaft tun

WK Wien-Präsident Walter Ruck beim Sommergespräch mit Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (M.) und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke
© Florian Wieser WK Wien-Präsident Walter Ruck beim Sommergespräch mit Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (M.) und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke

Die vergangenen Monate waren geprägt von Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens. Das Coronavirus und dessen Verbreitung rund um den Globus haben uns Menschen, vor allem aber auch die Wirtschafstreibenden und Unternehmen vor massive Herausforderungen gestellt. Eines steht jedoch fest: Eine Krise dieses Ausmaßes kann man nur gemeinsam bewältigen. Daher war schnelle und unbürokratische Hilfe für die Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer dringend notwendig. Das haben Stadt Wien und Wirtschafskammer Wien in einer beispiellosen Zusammenarbeit getan und haben damit den Fortbestand der Wiener Wirtschaftsleistung gesichert. Ein 150 Millionen Euro schweres Corona-Hilfspaket für Sofortmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus und Unterstützung für die Wiener Wirtschaft und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurde bereitgestellt.

Status quo der Corona-Maßnahmen

10 Mio. Euro Home Office Förderung – bereits abgeschlossen

Die Stadt Wien setzt in der Corona-Situation alles daran, die Wirtschaft in der Stadt am Laufen zu halten. Für die mehr als 60.000 Wiener Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe, die während der Corona-Krise besonders auf Unterstützung angewiesen waren, wurden EUR 10 Mio. bereitgestellt, um das Umsteigen aufs Home-Office zu unterstützen. Die Stadt Wien und ihre Wirtschaftsagentur fördern 75% der Anschaffungskosten von Hardware, Software und die Netzwerk-Infrastruktur fürs Arbeiten von daheim und in der Höhe von bis zu 10.000 Euro.

  • 2.140 Anträge sind eingegangen
  • davon wurden 2.039 Anträge genehmigt

Taxi-Gutscheine i. d. Höhe von EUR 5,5 Mio

Der Taxi-Gutschein erging an 300.000 WienerInnen über 65 Jahre und hatte zum Ziel, einerseits die Mobilität der älteren Generation zu sichern und andererseits dabei das Infektionsrisiko durch mögliche Kontakte in den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Corona-Zeit zu minimieren. Die Einlösung der Gutscheine ist bis Ende Oktober 2020 möglich.

Rund EUR 2,1 Mio bereits ausbezahlt für rund 417.000 Gutscheine

Gastrogutschein i. d. Höhe von EUR 40 Mio

Die Stadt Wien hat in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien an alle 950.000 Wiener Haushalte Gastrogutscheine im Wert von 25 Euro (für Single-Haushalte) und 50 Euro (für Mehrpersonen-Haushalte) per Post verschickt. Rund 40 Millionen Euro fließen damit direkt in die Wiener Gastro- und Kaffeehaus-Branche. Die Wiener Gastro-Szene besteht aus 6.500 Betrieben, die wiederrum 60.000 Arbeitsplätze schafft, mit einem Gesamtumsatzvolumen von EUR 1,4 Mio.

  • 3. 679 Standorte registriert
  • 288.875 eingelöste Gutscheine
  • 10,1 Mio. Euro Gutschein Wert
  • 9,99 Mio. Euro bereits abgerechnet
  • Geld ist innerhalb von 3 bis 7 Tagen bei den Betrieben

„Wien Online“ Förderaktion für Wiener Betriebe EUR 15 Mio – bereits abgeschlossen

Stadt Wien macht Wiener Betriebe online-fit. Kleine Wiener Unternehmen werden beim Ausbau ihres Online-Auftritts unterstützt, damit diese sich gegen die Online-Giganten behaupten können. Produkte und Dienstleistungen „Made in Vienna“ bekommen damit mehr Sichtbarkeit, Arbeitsplätze bleiben in der Stadt. Betriebe bekommen bis zu EUR 10.000 Förderung, die Förderquote liegt bei 75 %. Das bedeutet, wenn ein Unternehmen EUR 10.000 in einen Online Auftritt investiert, werden EUR 7.500 davon gefördert. Initiiert wurde die Kampagne von der Wirtschaftsagentur Wien.

  • 2.399 Anträge
  • 1.072 positiv beurteilt
  • EUR 8,23 Mio. zugesagt

Innovationsprojekte „innovate4Vienna“ EUR 4 Mio – bereits abgeschlossen

Neben „Wien Online“ stehen weitere Unterstützungsmaßnahmen zur Verfügung, die über die Wirtschaftsagentur abgewickelt werden. Mit der Förderaktion „innovate4vienna“ werden neue Produkte entwickelt und Ideen verwirklicht, wie Unternehmen und Institutionen trotz der Einschränkungen durch Corona funktionieren können. Zum Beispiel neuartige Schutzausrüstungen, Hygienemaßnahmen oder Testkapazitäten. Bis zu 200.000 Euro stehen hier pro Projekt zur Verfügung.

  • 187 Anträge bisher eingelangt
  • davon bis dato 28 positiv beurteilt

Ideenwettbewerb „Creatives for Vienna EUR 1 Mio – bereits abgeschlossen

Der Ideenwettbewerb „Creatives for Vienna“ setzt auf das Potential der Wiener Kreativwirtschaft und soll den Kreativen schnell und wirksam finanziell helfen. Gesucht werden Ideen für das Leben in der Stadt nach der Corona-Krise, bis zu EUR 5.000 gibt es. Bis zu 700 Anträge sind eingegangen, Einreichschluss war 30. Juni 2020. Bis zu 200 werden gefördert, zwei Drittel bereits ausbezahlt.

Bürgschaftsaktion der WKBG EUR 20 Mio

Bereits Mitte März haben Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien ein erstes Hilfspaket präsentiert, um Wiener Betrieben durch die schwierige Situation hervorgerufen durch das Coronavirus zu helfen. Dabei handelt es sich um rasche und unbürokratische Überbrückungskredite für die Wiener Wirtschaft. Im April wurde die Summe von EUR 10 Mio. auf EUR 20 Mio. verdoppelt. Dadurch konnte die WKBG (Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG) zusätzliche Bürgschaften von bis zu 80% gegenüber Kreditinstituten für Überbrückungskredite (Betriebsmittelfinanzierungen) übernehmen.

  • 173 genehmigte Bürgschaftsanträge
  • Das entspricht einem Kreditvolumen von EUR 14,6 Mio

Corona-Ausbildungspaket EUR 17 Mio

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise treffen junge Menschen besonders hart. 162.245 Menschen waren im Juni in Wien arbeitslos. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres ist das ein Plus von 48,6 Prozent oder 53.031 WienerInnen. Insgesamt sind 16.364 junge WienerInnen in der Altersgruppe 15 bis 24 Jahre ohne Job. Um die notwendigen zusätzlichen Ausbildungsplätze spätestens ab September 2020 zur Verfügung zu haben, braucht es eine Finanzierungssicherheit für das AMS, weil die Ausbildungseinrichtungen Zeit für den weiteren Ausbau der Platzkapazitäten brauchen. Die Stadt Wien tritt in Vorleistung und stockt den bisherigen Finanzierungsbeitrag für die überbetriebliche Lehrausbildung in der Höhe von EUR 6,7 Millionen auf EUR 10 Millionen auf. Eine bessere Ausstattung der technischen Lerninfrastruktur, etwa durch den Ankauf von Tablets, soll damit ebenso finanziert werden, wie zusätzlicher Förderunterricht oder Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung. Zusätzlich dazu fließen EUR 7 Mio. in die Qualifizierung junger arbeitsloser WienerInnen, die gezielt beim Nachholen von Lehrabschlüssen oder gleichwertigen Ausbildungen unterstützt werden. Das AMS Wien und der waff werden in einem ersten Schritt alle 18 bis 21-jährigen arbeitslosen WienerInnen, die keine abgeschlossene Ausbildung haben, einladen und ihnen den Qualifikationspass Wien anbieten.

Arbeitsstipendien KünstlerInnen EUR 6,3 Mio Volumen – bereits abgeschlossen

Ende März hat die Stadt Wien Kultur (MA 7) die Einrichtung von Arbeitsstipendien angekündigt, mit dem Ziel, freischaffenden KünstlerInnen wie auch WissenschaftlerInnen die Fortführung ihrer künstlerischen und wissenschaftlichen Tätigkeit zu ermöglichen. 2.591 Personen haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht, 2.310 Anträge bzw. 90 Prozent wurden schließlich von den zuständigen FachreferentInnen für eine Förderung ausgewählt. Das Budget für die Arbeitsstipendien war ursprünglich mit 1 Mio. Euro dotiert und wurde später auf 3 Mio. und dann auf 6,3 Mio. Euro aufgestockt.

  • 2.309 Stipendien bewilligt
  • 600 ausgezahlt

Zuschuss zu ÖHT Überbrückungskrediten

Die Stadt Wien gewährt Hotel- und Beherbergungsbetrieben für die Laufzeit von drei Jahren einen Zinszuschuss für Überbrückungskredite von mindestens EUR 3.000 als Einmalzuschuss direkt ausbezahlt pro EUR 100.000 Kreditvolumen. 

Stolz auf Wien 

Im Kampf gegen die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wiener Wirtschaft geht die Stadt Wien neue Wege. In der Wien Holding wurde unter dem Titel „StolzaufWien BeteiligungsGmbH“ eine eigene Gesellschaft gegründet. Deren Ziel ist es, sich temporär an Unternehmen am Standort Wien zu beteiligen, deren Existenz aufgrund der Corona-Krise gefährdet ist. Das Kapitalvolumen der Beteiligungsgesellschaft setzt sich aus 20 Millionen Euro von der Stadt Wien und 5 Millionen Euro von der Wirtschaftskammer Wien zusammen. Gespräche mit privaten Investoren laufen. Die Beteiligung durch die „StolzaufWien BeteiligungsGmbH“ ist üblicherweise auf eine Million Euro bzw. maximal 20 Prozent Gesellschafteranteile pro Unternehmen begrenzt und zeitlich befristet. Nach spätestens 7 Jahren werden diese Beteiligungen wieder verkauft. Zu Beginn der Beteiligung wird auch das klare Ausstiegsszenario für beide Seite festgelegt. Der Investmentbeirat tagt erstmals im Juli, erste Beteiligungen werden im August getätigt und sind bis Ende 2021 möglich. Bis dato wurden 20 Anträge gestellt.

Wien Tourismus

In Österreich war das Betretungsverbot für Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken bis einschließlich 28. Mai in Kraft, weshalb der Tourismus in Wien de facto auch im Mai einen Totalausfall verkraften musste. Die Nächtigungen gingen um 97,5% auf 39.000 zurück, die Ankünfte um 98,1% auf 14.000. Von Jänner bis Mai wurden 2.603.000 Nächtigungen gezählt, was einem Minus von 59,3% entspricht. Auf Basis einer vom WienTourismus soeben ausgewerteten Umfrage unter den Hotelbetrieben (Stand Ende Juni) lässt sich schätzen, dass derzeit rund 50% der rund 400 Wiener Hotels und Pensionen ganz oder zumindest eingeschränkt geöffnet haben. Nicht inkludiert sind dabei Privatzimmer, Campingplätze oder Jugendherbergen.

Aussetzen der Essens- und Hortbeiträge

In der Corona-Zeit wurden Kindergärten und Horte zu 100 Prozent weitergefördert, auch wenn Kinder nur tageweise anwesend waren. In den Schulen der Stadt Wien wurden von Mitte März bis Ende April keine Essens- und Betreuungsbeiträge eingehoben. Auch die Hortbetreuungsbeiträge in städtischen Horten wurden von März bis zum „Normalbetrieb“ nicht eingehoben. In Summe entspricht das EUR 12,5 Mio. Auch private Wiener Kinderbetreuungseinrichtungen konnten während der Corona-Krise auf die Unterstützung der Stadt zählen. Die Stadt Wien ersetzte den Trägereinrichtungen von Horten für jedes Kind den Hortbesuchsbeitrag in der Höhe der städtischen Besuchsbeiträge für den Hort – konkret in der Höhe bis zu EUR 176,73 pro Kind. Das sind zusätzlich rund EUR 2 Mio. pro Monat, die Wiener Eltern von März bis zum „Normalbetrieb“ zugutekamen.

Aufhebung der Kurzparkzonen EUR 15 Mio

Die Stadt Wien hat verschieden Maßnahmen gesetzt, um große Menschenansammlungen in den Öffis und damit die Ansteckungsgefahr weiter zu reduzieren. Eine davon war die Aufhebung der Kurzparkzonen für die Zeit des Lockdowns und bis 27. April. In diesem Zeitraum war auch die maximale Abstellzeit ausgesetzt, lediglich Anrainer- und Behindertenparkplätze sowie Ladezonen, Halte- und Parkverbote hatten gegolten.

Garagen-Aktion

Als weitere Maßnahme wurden für die Zeit des Lockdowns insgesamt rund 30.000 vergünstigte Tagesstellplätze in Garagen zu je fünf Euro zur Verfügung gestellt.

Schanigartengebühren

Die Stadt Wien hat im Zeitraum von März bis Mai die Gebühren für Schanigärten sowie andere Verbrauchsabgaben vollkommen ausgesetzt. Ziel ist eine einfache Lösung für die Zukunft zu finden, um die Gastronomie weiter massiv zu unterstützen.

Wiener Wohnen

Für die Zeit des Lockdowns wurden im Bereich von Wiener Wohnen auf die Verrechnung der Geschäftsmieten verzichtet.



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